Kinder zeigen den Eltern "ihre" Stadt

Geislingen.  Die letzten zwei Wochen war die Ferienstadt auf dem Geiselstein fest in Kinderhand. Beim "Tag des offenen Tors" waren Eltern und Verwandte gestern aber herzlich willkommen. Und sie kamen in Scharen.

Schon bei der Anfahrt zum Ferienstadt-Gelände auf dem Geiselstein wurde deutlich, dass sehr viele Eltern neugierig waren, mit eigenen Augen zu sehen, wo ihre Kinder die letzten beiden Ferienwochen verbracht haben und was dabei auf dem Gelände entstanden ist: Scheinbar kilometerweit säumten die geparkten Autos den Rand der Flurbereinigungswege.

Nach dem Singen des Ferienstadtliedes - zur Melodie von "Pippi Langstrumpf" - vom dreistöckigen Stadttor, wurde das Band am Ortseingang feierlich von den Kindern zerschnitten und die Ferienstadt für Erwachsene "freigegeben".

Dann konnten sie sich von den Kindern durch "ihre" Stadt führen lassen. Zu sehen gab es viel - von den in ausdauernder Arbeit selbst errichteten und fantasievoll gestalteten Holzhäusern bis zum Tierbereich mit Pferden, Eseln, Schafen und Gänsen. Auch für das leibliche Wohl war mit Würsten vom Grill und Kaffee und Kuchen reichlich gesorgt."Unheimlich viele Menschen besuchen uns dieses Jahr", sagt Thomas Wulf, der pädagogische Leiter der Ferienstadt. "Das finden wir unheimlich toll." Für Wulf ist der große Zuspruch auch ein Zeichen dafür, dass die 30 Betreuer eine "wahnsinnige Arbeit" gemacht haben. Eltern und Großeltern wollen selbst sehen: Wie ist es in der Ferienstadt? Wenn das Abenteuer am Freitag zu Ende geht, werden über 300 Kinder unvergessliche Ferientage erlebt haben.


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Autor: STEFANIE SCHMIDT | 29.08.2011

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