GZ-Sozialfonds hilft Schülern

Geislingen.  Wenn Eltern den Schullandheimaufenthalt ihres Kindes nicht finanzieren können, schafft nun ein GZ-Sozialfonds Abhilfe. Der Topf wurde gebildet aus Spenden im Rahmen der GZ-Weihnachtsaktion.

Die Wirtschaftskrise trifft die Familien. Die Schere zwischen Arm und Reich geht weiter auseinander. Geld fehlt an jeder Ecke - oft sind Kinder die Leidtragenden. Die Sparmaßnahmen betreffen auch sie. Eine Folge: So manches Kind muss daheim bleiben, während seine Schulkameraden ins Schullandheim fahren. Manche Eltern tun sich schwer, schon allein Schulausflüge für ihre Kinder zu finanzieren. Sie können sich diese Ausgaben nicht leisten.

Deswegen gibt es jetzt den GZ-Sozialfonds. Über 12 000 Euro sind in diesem Topf. Sie stammen aus Leserspenden der GZ-Weihnachtsaktion "Gemeinsam gehts besser". Aus dem Fonds erhalten Schüler Zuschüsse für Schullandheimaufenthalte und Klassenfahrten. Ottmar Dörrer, der Schulleiter der Tegelbergschule und geschäftsführender Rektor der Geislinger Schulen, verwaltet zusammen mit seinem Kuchener Kollegen treuhänderisch diesen Sozialfonds.

"Mit diesem Geld wird manchen Kindern ermöglicht, an Studienfahrten und Schullandheimaufenthalten teilzunehmen, die es sonst nicht könnten", freut sich Dörrer. Die Hilfeleistung funktioniert unbürokratisch und denkbar einfach: Jeder Schulleiter von Schulen aus dem Verbreitungsgebiet der GEISLINGER ZEITUNG kann Schüler melden, die einen Zuschuss für eine Ausflugsfahrt benötigen. Dieser wird nach Dörrers Prüfung gewährt. Die Eltern zahlen dann einen geringen Anteil dazu, je nach ihren finanziellen Möglichkeiten.

Bis jetzt gingen zwei Anfragen bei Dörrer ein. Er weiß aber wohl: "Das Thema wird gegen Ende des Schuljahres aktuell". Denn dann finden meistens die Ausfahrten statt. Bereits jetzt beginnen aber die Planungen. Dörrer weist deshalb seine Kollegen auf diese Fördermöglichkeit hin. Und er erinnert an die Bedeutung der Schullandheimaufenthalte und Studienfahrten: "Es geht dabei ja um die Förderung der Gemeinschaft. Kein Kind soll sich ausgeschlossen fühlen".


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Autor: JOANNA STOLAREK | 20.03.2010

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