"Die Welt braucht keine Überflieger"
Geislingen.
. Auf die Frage, wie lange der Rotary Club Geislingen schon Schülern der Gymnasien bei der Berufsfindung hilft, wusste auch Rotary-Mitglied Professor Dr.-Ing. Karl-Eberhard Frick keine Antwort. "Als ich 1961 mein Abitur in Geislingen machte, gab es diese Einrichtung schon", erinnert er sich.
Anlass war die jüngste Berufsinformation für Schüler der Emil-von-Behring-Schule, des Helfenstein-, des Michelberg- sowie des Wirtschaftsgymnasiums, die Frick jüngst im Veranstaltungssaal der Kreissparkasse am Sternplatz mit einem Überblick über die neuen Studienmöglichkeiten und -gänge an Hochschulen eröffnete. 118 Schüler hatten sich zu der traditionellen Veranstaltung, die ihren Charakter mehrmals geändert hat, angemeldet und unterhielten sich mit Mitgliedern des Rotary Clubs, die aus verschiedenen Berufsgruppen kommen, über Berufsprofile und Anforderungen an Auszubildende und Studenten.
Stand in Fricks Vortrag das Studium im Vordergrund, waren es in diesen Gruppen auch die praktischen Berufsausbildungen. "Gute Schüler: Studium, schwache Schüler: Ausbildung", diese Gleichung gelte schon lange nicht mehr, stellte Frick klar. Auch für die praktische Ausbildung würden "gute und sehr gute Abiturienten gesucht".
Carl-Otto Maurer, Verlagsinhaber und als Rotaryer verantwortlich für die Organisation der Veranstaltung, pflichtete ihm bei. Auch er suche für sein Unternehmen sehr gute Abiturienten.
Er leitete eine Gruppe zum Thema Druckereiwesen; das war eine von insgesamt 24 Gruppen. Die Gruppe "Touristik" war mit 23 daran interessierten Schülern übrigens mit Abstand die größte.
Mut für die berufliche Zukunft machte Frick allen Schülern: "Die Welt braucht keine Überflieger, sie braucht uns alle. Man muss sich nur entscheiden. Starten sie mit Mut und Zuversicht!" JOACHIM ABEL
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20.03.2010
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118 Schüler fanden sich im Veranstaltungssaal der Kreissparkasse ein, um sich über 24 verschiedene Berufsgruppen zu informieren. Foto: Joachim Abel
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