5-Täler-Bad: Außenbecken bleibt vielleicht ein Jahr gesperrt

Obwohl das Hallenbad sieben Wochen für Reparaturen geschlossen war, sind nicht alle Arbeiten erledigt.

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Das Außenbecken im 5-Täler-­Bad muss saniert werden.  Foto: 

„Das Außenbecken muss auf Weiteres gesperrt bleiben. Danke für Ihr Verständnis“: So steht es auf der Homepage des 5-Täler-Bads. Unverständlich für viele Besucher, darunter jene Geislingerin, die sich bei der GZ gemeldet hat: Gerade das Außenbecken sei für viele der ausschlaggebende Grund, den hohen Eintrittspreis zu bezahlen, sagt die verärgerte Frau. Sie versteht nicht, dass es trotz siebenwöchiger Sommerpause nicht möglich war, die Mängel zu beheben.

Martin Bernhart, Werkleiter der Stadtwerke Geislingen und Geschäftsführer der Energieversorgung Filstal (EVF), begründet die außergewöhnlich lange Schließzeit des Bades – normal sind zirka drei Wochen – in einer Pressemitteilung mit unvorhergesehenen Reparaturmaßnahmen.

Zum einen habe der Beckenumgang in der Schwimmhalle – die sich an den Beckenrand anschließende Fläche – abgedichtet werden müssen. Um die undichten Stellen zu finden, habe man zuerst die Fuge zwischen Rinne und Beckenumgang öffnen müssen, um dann mit einem aufwendigen Färbeversuch die undichten Stellen zu lokalisieren. Es handle sich um einen Gewährleistungsfall.

Das andere, weitaus größere Problem ist das Außenbecken: Im Frühjahr seien dort Fliesen­schäden am Beckenkopf entdeckt worden, dem Bauteil zwischen dem Beckenumgang und der Wasserfläche; diese sollten während des Sommers repariert werden. Bei der Vorbereitung habe man jedoch zusätzliche Schäden in tieferen Beckenbereichen entdeckt, für die man einen Sachverständigen habe hinzuziehen müssen. Das Gutachten und die Beurteilung der Gesamtumstände stehen laut Bernhart noch aus. Ein Gespräch mit dem für den Bau verantwortlichen Planungsbüro und der Bauaufsicht habe es schon gegeben, ein weiteres soll Anfang Oktober mit der damals beauftragten Fliesenlegerfirma folgen.

„Für den Fall, dass das Außenbecken komplett saniert werden müsste, wäre eine Inbetriebnahme wohl erst wieder ab Sommer oder Herbst 2018 möglich“, schätzt Bernhart die Lage ein. Wie eine Kompensation für Jahreskartenbesitzer und sonstige Besucher aussehen könnte, werde kurzfristig entschieden.

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