Stadt investiert in preisgünstigen Wohnraum

In Eislingen fällt der Startschuss für ein Mehrfamilienhaus. Bauherr ist die Stadt.

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Spatenstich in Eislingen: Die Stadt lässt an der Holzheimer Straße ein 16-Familienhaus errichten.  Foto: 

Die Stadt Eislingen steigt wieder in den sozialen Wohnungsbau ein. Bis September des kommenden Jahres soll das 16-Familienhaus in der Holzheimer Straße bezugsfertig sein, dessen Bau jetzt begonnen hat. „Nach der sehr langen Vorbereitungsphase kann es jetzt los gehen“, sagte Oberbürgermeister Klaus Heininger beim Spatenstich. Ursprünglich hatte die Stadt dort 36 Wohnungen bauen wollen. Nach Anwohnerprotesten wurde die Planung geändert und die Zahl der Wohnungen auf 16 reduziert.

Das Wohnhaus wird zweigeschossig in Holzrahmenbauweise erstellt, dazu kommen eine Tiefgarage mit 21 Stellplätzen sowie oberirdische Parkplätze. „Die Holzrahmenbauweise garantiert eine kurze Bauzeit“, sagte Heininger, denn der Rohbau soll im April fertig gestellt sein, mit der Bezugsfertigkeit wird im September des kommenden Jahres gerechnet. Die acht Erdgeschosswohnungen sind alle barrierefrei geplant. Die Zwei- und Dreizimmerwohnungen sind 36, 55 und 74 Quadratmeter groß. Beheizt wird das Gebäude mit einer Gas-Brennwertheizung, die Dachflächen werden extensiv begrünt.

Die Stadt investiert 2,7 Millionen Euro in den sozialen Wohnungsbau, rund 660 000 Euro fließen als Zuschuss aus Landesmitteln, aus dem Förderprogramm „Wohnraum für Flüchtlinge“. „Wir werden ein Kontingent an Wohnungen für die Anschlussunterbringung von anerkannten Asylbewerbern frei halten“, erklärte Heininger. Wer eine Wohnung im neuen Haus mieten möchte, muss die Berechtigung für sozialen Wohnungsbau vorweisen. Die Miete ist mit 5,70 Euro pro Quadratmeter angesetzt.

Weiteren kostengünstigen Wohnraum will die Stadt in der Ulmer Straße schaffen. In Kooperation mit der Kreisbau Göppingen soll direkt neben der früheren Volksbank ein 15-Familienhaus gebaut werden, der Baubeginn ist für das kommende Frühjahr geplant, der dortige Mietpreis soll 6,50 Euro pro Quadratmeter betragen.

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