Am Kernstück der Entwicklung

Beim ersten Bürgerprojektgespräch geht es um den Umbau des Eislinger Bahnhofs zum Mobilitätspunkt. Verwaltungsvertreter erläuterten die anstehenden Veränderungen.

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Vor der Informationssäule erläutern Jürgen Gröger und seine Mitstreiter (hinten) die Veränderungen am Bahnhof.  Foto: 

Weil sich in Eislingen an vielen Stellen so viel tut, sollen die Bürger, aber auch die Stadträte, im Rahmen der Bürgerprojektgespräche über die verschiedenen Entwicklungen informiert werden, erklärte Bürgermeister Jürgen Gröger den Sinn der neuen Plattform. Zum ersten Projektgespräch trafen sich Gröger und seine Mitstreiter aus dem Baudezernat mit Bürgern und einigen Stadträten auf dem Bahnhofsvorplatz. Denn dort steht eine größere Veränderung an.

„Der Mobilitätspunkt ist Kernstück der Entwicklung“, betonte der Baubürgermeister. Es gehe darum, das Bemühen von Kreis und Region um bessere, aber auch umweltfreundlichere Möglichkeiten der Mobilität zu unterstützen. Die Neuausrichtung des Bahnhofsbereichs auf kohlendioxidneutrale Reiseformen wird mit einem 450 000-Euro-Zuschuss unterstützt. Gröger und seine Verwaltungskollegen präsentierten den übergroßen Förderscheck. Zum Zuschuss steuern sowohl die Region als auch die EU Mittel bei.

Gröger erläuterte, unterstützt von einem kurzen Film, die verschiedenen Veränderungen und künftigen Angebote, die am Bahnhof anstehen. Der ganze Gebäudekomplex, der zu großen Teilen der Stadt gehört, wird heller und transparenter werden. An der ehemaligen Postfiliale auf der Südseite wurden bereits einige Betonwände durch Scheiben ersetzt. Dorthin soll die Gastronomie wechseln, während auf der Gleisseite ein Bahnhofsbistro mit verschiedenen Angeboten rund ums Reisen samt Postdiensten entstehen wird. Der Umbau soll einen freien Blick auf die Gleise bieten. Aus dem Jugendhaus Nonstop wird ein verglastes Radparkhaus. Car-Sharing, ein Rad- und Pedelecverleih sowie Stelen, die über Bus- und Zugabfahrtszeiten informieren, sind weitere Bestandteile des Mobilitätspunkts.

Das Angebot soll es den Eislingern erleichtern, aufs Auto zu verzichten: „Wichtig ist die letzte Meile. So dass das Auto für die Heimfahrt stehen bleiben kann“, sagt Gröger. Die Zuhörer waren angetan und äußerten fachliche Fragen. Eine Zugfahrerin, die den Intercity ab Göppingen nutzt, wünschte sich eine bessere Vertaktung mit den Bussen. Auch die Parkmöglichkeiten am Bahnhof waren Thema. Ein weiteres Parkdeck würde 1,3 Millionen Euro kosten, erklärte der Chef des Planungsamts, Dirk Ringleb.

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