Klassiker der Kübelpflanzen: Was Oleander, Guave und Bougainvillea behagt
Ulm. Farbenrausch, Duft und Früchte genießen: Die Pflanzen-Auswahl für den Sommer auf dem Balkon ist riesig. Hier einige der schönsten Vertreter.
Von Frühling bis Herbst blüht der Oleander (Nerium oleander) ohne Unterlass. Längst zählt er zu den Klassikern unter den Kübelpflanzen. Der immergrüne Strauch aus Südeuropa und Nordwestafrika ist in allen Teilen sehr giftig. Die Blüten sind weiß, gelb, orange, lachsfarben, rosa oder rot. Er steht gerne direkt in der Sonne, braucht viel Wasser, an heißen Tagen auch einen Vorrat im Untersetzer, und regelmäßig Nährstoffe.
Ein ganz besonderer und trotzdem pflegeleichter Strauch ist die brasilianische Guave (Acca sellowina). Die rot-weißen Pinselblüten sind was fürs Auge, ihre süßen Kronblätter verführen zum Naschen – ebenso wie die Früchte im Herbst. Der Strauch stammt aus Südamerika, ist aber auch in Neuseeland verbreitet. Er liebt viel Sonne und regelmäßig einen kräftigen Schluck Wasser. Weil der Südamerikaner auch kühlere Temperaturen verträgt, darf er von April bis Oktober/November ins Freie.
Einen dunkelgrünen Akzent setzt die Hesperidenpalme (Brahea edulis). Wegen ihrer Herkunft wird sie auch Guadalupe-Palme genannt. Sie liefert süße Früchte, die wie Datteln verwendet werden, ist pflegeleicht und toleriert Hitze ebenso wie leichten Frost. Ihre Freilandsaison dauert von April bis Oktober.
Nach ihrem Entdecker Louis Antoine de Bougainville (1729-1811) benannt ist die Bougainvillea. Die Kletterpflanze aus dem südamerikanischen Hochland entfaltet im heißen, sonnigen Sommer ihre Pracht. Sie braucht einen Platz in der prallen Sonne, um üppig zu blühen, und verlangt im Hochsommer täglich Wasser. Die Sonne färbt die Hochblätter der Bougainvillea (Drillingsblume) intensiv, die viele irrtümlich für Blüten halten. Da sie meist an den Enden der Triebe sitzen und diese ungeschnitten meterlang wachsen, sollte ihnen eine Kletterhilfe angeboten, allzu üppigem Wachstum aber mit der Schere begegnet werden. So verzweigen sich die Äste besser und der Farbenrausch nimmt Formen an, rät die Nersinger Gartenexpertin Tanja Ratsch.
www.flora-toskana.de
Gartentipp: Sehen Sie im Video, wie man Erde wechselt ohne zusätzlichen Topf.
Gartentipp: In diesem Video erfahren Sie, wann Kübelpflanzen ihr Winterquartier verlassen können.
Ein ganz besonderer und trotzdem pflegeleichter Strauch ist die brasilianische Guave (Acca sellowina). Die rot-weißen Pinselblüten sind was fürs Auge, ihre süßen Kronblätter verführen zum Naschen – ebenso wie die Früchte im Herbst. Der Strauch stammt aus Südamerika, ist aber auch in Neuseeland verbreitet. Er liebt viel Sonne und regelmäßig einen kräftigen Schluck Wasser. Weil der Südamerikaner auch kühlere Temperaturen verträgt, darf er von April bis Oktober/November ins Freie.
Einen dunkelgrünen Akzent setzt die Hesperidenpalme (Brahea edulis). Wegen ihrer Herkunft wird sie auch Guadalupe-Palme genannt. Sie liefert süße Früchte, die wie Datteln verwendet werden, ist pflegeleicht und toleriert Hitze ebenso wie leichten Frost. Ihre Freilandsaison dauert von April bis Oktober.
Nach ihrem Entdecker Louis Antoine de Bougainville (1729-1811) benannt ist die Bougainvillea. Die Kletterpflanze aus dem südamerikanischen Hochland entfaltet im heißen, sonnigen Sommer ihre Pracht. Sie braucht einen Platz in der prallen Sonne, um üppig zu blühen, und verlangt im Hochsommer täglich Wasser. Die Sonne färbt die Hochblätter der Bougainvillea (Drillingsblume) intensiv, die viele irrtümlich für Blüten halten. Da sie meist an den Enden der Triebe sitzen und diese ungeschnitten meterlang wachsen, sollte ihnen eine Kletterhilfe angeboten, allzu üppigem Wachstum aber mit der Schere begegnet werden. So verzweigen sich die Äste besser und der Farbenrausch nimmt Formen an, rät die Nersinger Gartenexpertin Tanja Ratsch.
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Autor: Barbara Hinzpeter | 11.04.2010
Nichts gegen heimische Gewächse, aber gegen Farbenpracht vieler Südländer kommen nur wenige an. Darüber hinaus wecken sie bei ihren Liebhabern Urlaubsgefühle: Oleander.
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