Seit langem wieder ein Tie-Break

Der SV Frickenhofen verabschiedet sich mit einem Sieg gegen den TSV Adelmannsfelden, einem langjährigen Rivalen der A-Klasse, aus der Saison. Seit längerem gelang endlich wieder ein Tie-Break.

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Die Volleyball-Damen des SV Frickenhofen haben wieder gelernt, einen Tie-Break zu verwandeln. Foto: Maier

Obwohl es im ersten Satz zunächst so aussah, als wäre Frickenhofen seinem Gegner deutlich überlegen, erstreckte sich die Partie über fünf Sätze und 105 Minuten reine Spielzeit. Nach einem Stand von 5:5 im ersten Durchgang nahm Frickenhofen in der A-Klasse 2 Ost die Partie in die Hand und erhöhte auf 15:9, 18:11 und gewann schließlich mit 25:16. Aus Sicht der Frickenhofer Damen hätte der erste Satz vielleicht weniger deutlich ausfallen sollen, so dass die Anspannung im zweiten Satz nicht so stark abgefallen wäre. Denn als Adelmannsfelden den Gästen auf einmal doch zeigte, dass sie noch mit von der Partie waren, kamen die SVF-Damen ihrem Gegner nicht mehr hinterher und wurden ähnlich abgefertigt wie Adelmannsfelden im Satz zuvor. 15:25 lautete der Endstand zum 1:1-Ausgleich.

Im nächsten Satz waren beide Mannschaften hellwach und kämpften um jeden Ball. Lange Wechsel und spektakuläre Rettungsaktionen, die den Ball immer wieder im Spiel hielten, kosteten Kraft. Obwohl Frickenhofen mit 21:24 zurücklag und erst drei Satzbälle der Adelmannsfelder-Damen abwehren musste um in Gleichstand zu ziehen, setzte sich die Mannschaft von Anja Seizer knapp mit 27:25 durch und zeigte, dass sie dieses Spiel auf keinen Fall verlieren möchte. Doch die Begegnung blieb weiter spannend. Satz vier ergatterte sich der TSV Adelmannsfelden (25:21), glich damit zum 2:2 aus und rettete sich in den Tie-Break.

In so einer Situation zu siegen, das hatte der SV Frickenhofen verlernt, zumindest fühlte es sich für die Mannschaft so an. Das letzte Mal, dass Frickenhofen im fünften Satz die Nerven behielt, ist lange her. In der Meistersaison 2009/2010 gelang dem Team zuletzt ein solches Vorhaben. Beim Seitenwechsel (8:4) hatte sich die Mannschaft von Frickenhofen bereits einen Vorsprung herausspielen können und gewann sogar relativ eindeutig mit 15:10 Punkten den letzten Durchgang.

Trotzdem ist Frickenhofen nur auf Platz fünf der Tabelle der A-Klasse zu finden, was kein zufriedenstellendes Ergebnis für den Absteiger ist. Jetzt will die Mannschaft vor allem an der Technik und am Angriff arbeiten, um nächste Saison wieder weiter oben mitspielen zu können.

SV Frickenhofen: Lena Ebner, Audrey Forel, Marion Gückelhorn, Stefanie Heinrich, Jana Maier, Cindy Malbrich, Jessica Welz, Jaqueline Werner; Trainerin: Anja Seizer

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