Geht was für die Merlins?

Wenn die Schiedsrichter am Samstag die Partie zwischen Medi Bayreuth (12.) und den Crailsheim Merlins anpfeifen, steht für beide Mannschaften in Oberfranken viel auf dem Spiel.

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Für Bayreuth und die Merlins steht viel auf dem Spiel. Die Crailsheimer hoffen auf ihren Auswärtssieg und auf die Unterstützung der mitgereisten Fans.  Foto: 

Auch wenn die Merlins bislang auswärts noch keine Bäume ausgerissen haben, lässt sich Bayreuths Coach Michael Koch davon nicht blenden. "Irgendwann wird der Knoten schon mal platzen - und wir haben schließlich auch erst einen Auswärtssieg auf dem Konto stehen.

Auf jeden Fall", so Michael Koch, "müssen wir hundertprozentig fokussiert sein und dem Gegner von Beginn an klarmachen, wer Herr im Haus ist."

Das Hinspiel in der Arena Hohenlohe endete ganz knapp. 73:71 stand es am Ende für die Korbjäger aus Crailsheim. Für Michael Koch abgehakt. "Wir beschäftigen uns weniger mit dem Hinspiel, als viel mehr mit der Analyse der letzten beiden Crailsheimer Auftritte gegen Frankfurt und Bonn."

Zumal sich auch die personelle Konstellation in der Zwischenzeit geändert hat. Mit Andreas Seiferth (aus München gekommen) und Philipp Heiden (war verletzt) haben die Hausherren zwei Trümpfe auf der Hand, von denen Michael Koch hofft, dass sie gegen Chubb und Stainbrook stechen könnten.

"Wir müssen auf jeden Fall rausgehen und fighten. Dann verzeiht unser Publikum auch mal einen Durchhänger, ein kleines Tief. Immerhin haben wir Oldenburg, Bonn und Frankfurt geschlagen", zeigt der Coach auf.

Ziel der Gastgeber, zumindest mittelfristig, ist, "möglichst den Abstand nach unten in der Tabelle vergrößern. Der Weg nach oben ist eher schwierig."

In den letzten Jahren mussten die Bayreuther stets bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt zittern. Da wundert man sich nicht über den Wunsch von Mike Koch, der da lautet: "Möglichst früher den Klassenerhalt unter Dach und Fach zu bringen." Personell kann Koch aus dem Vollen schöpfen. Zu Redaktionsschluss waren alle an Bord.

Ingo Enskat fordert auf Crailsheimer Seite den "Killerinstinkt" ein. Soll heißen. "Die Jungs müssen rausgehen und zeigen, dass sie das Spiel unbedingt gewinnen wollen." Bayreuths Neuzugang Andreas Seiferth hält er für einen "talentierten Spieler, der jetzt sicherlich eine andere Rolle spielt als in München. Dazu Philipp Heyden, der von einer Verletzung zurückkommt. Da sind die Gegner schon gut besetzt. Und die beiden Neuen verhelfen dem Team auch noch zu mehr Tiefe. Wir müssen aber auch aufpassen, dass nicht andere Spieler wie Odum oder Horton heiß laufen."

Ansonsten glaubt Enskat, die Bayreuther seien schwer einzuschätzen, eine Art Wundertüte. "Sie haben Spiele abgeliefert, wo man sagen kann: wow - was für eine Leistung, aber auch das Gegenteil.

"Im Training hat man gesehen, dass unsere Jungs bereit sind zu gewinnen, ganz egal ob daheim oder auswärts. Das würde uns sicher guttun und einen Push verleihen - wie im vergangenen Jahr." Die Merlins sind bislang auch von Erkältungskrankheiten verschont worden. Enskat kann aus dem Vollen schöpfen.

Info Medi Bayreuth - Crailsheim Merlins, Samstag, 18.30 Uhr

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