Ostalbrallye: Erste Wertungsprüfung ab 11.28 Uhr - Regrouping ab 13.19 Uhr in Unterrot

Die 29. Ostalbrallye wird am morgigen Samstag in Abtsgmünd gestartet. Erstmals wird im neuen Format "Rallye 70" gefahren - mit mehr Wertungsprüfungen. Dazu gehört auch die Sprintprüfung "Kohlwald". <i>Mit Bildergalerie.</i>

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Bei der Ostalbrallye gibt es Zuschauerbereiche an interessanten Passagen. Wo diese sind und wie man dorthin kommt, darüber informiert das Programmheft, das am Samstag bei der Kochertal-Metropole in Abtsgmünd erhältlich ist.  Foto: 

Die 29. Ostalbrallye steht an. Um 11 Uhr wird am Samstag die Startnummer 1 bei den Rallyefahrzeugen durch den Startbogen an der Kochertal-Metropole in Abtsgmünd fahren, gegen 13.05 Uhr das erste Retrofahrzeug mit Startnummer 201. Wie in den vergangenen Jahren wird es wieder zwei verschiedene Wertungen geben. Die Rallye-70-Fahrzeuge fahren die Wertungsprüfungen auf Bestzeit, die Rallye-Retro-Fahrzeuge auf Gleichmäßigkeit, das heißt, die Piloten bekommen pro Wertungsprüfung eine Sollzeit vorgegeben.

Organisiert wird die Rallye durch die fünf ADAC-Ortsclubs RT Mögglingen, MSC Untergröningen, MSC Frickenhofer Höhe, MSC Abtsgmünd und AMC Gmünd.

Um den Gesamtsieg der 120 zur Rallye-70-Wertung gemeldeten Teams werden gleich mehrere Hecktriebler und Allradler kämpfen. Als Erstes gehen die Topfavoriten Rainer Noller/Stefan Kopczyk auf ihrem Mitsubishi Evo 9 (Gruppe N) an den Start. Direkt gefolgt von drei BMW M3 (Gruppe H oder Gruppe F) von Jürgen Geist/Ramona Kess, Werner Mühl/Sebastian Kröniger und Fritz Köhler/Petra Hägele, die alle ein Wörtchen um den Gesamtsieg mitreden dürften.

Auch wenn es nass werden sollte, sollten die Hecktriebler ihren Traktionsnachteil mit ihrer überlegenen Leistung gegenüber den Allradlern vor allem auf den schnellen Abschnitten wettmachen können. Auch für's Auge wird das Team Werner Jetzt/Daniel Scharf (Startnummer 5) mit seinem Fiat 131 unterwegs sein, der deutlich besser abgeht, als das gleiche Weltmeisterschaftsauto aus den 1970er-Jahren.

Die Streckenauswahl bei der Ost-albrallye ist wieder sehr hochwertig und kann vom fahrerischen Anspruch her mit der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DM) mithalten - auch wenn sie nur zum Rallye-Cup zählt. Dieses Format Rallye-70 ist nach dem ADAC-Masters und der DM die neue 3. Liga im Rallyesport in Deutschland.

Sechs anspruchsvolle Wertungsprüfungen warten

Dieses Jahr werden vier verschiedene Wertungsprüfungen (WP) gefahren, die deutlich länger als in den Vorjahren ausfallen. Zwei WP werden doppelt gefahren, sodass insgesamt sechs WP zu bewältigen sind. Die WP1/WP5 "Kohlwald" ist eine zehn Kilometer lange Sprintprüfung durch den Wald bei Sulzbach. Diese WP wurde so noch nicht bei der Ostalbrallye angeboten. Anspruchsvolle Kurvenkombinationen wechseln sich mit schnellen Geraden ab. Das erste Fahrzeug soll um 11.28 Uhr in die WP1 starten. Die WP2/WP6 "Bergfeld" bei Heuchlingen-Holzleuten ist der diesjährige Rundkurs (15 km/ab 12.16 Uhr). Hier müssen die Fahrzeuge ihre Standfestigkeit beweisen. So manche Bremse der serienmäßigen Gruppe G dürfte am Ende ihre Probleme bekommen. Die WP3 "Großer Wald" ist eine Variante der im vergangenen Jahr neu aufgenommenen Sprintprüfung bei Laufen im Kochertal (ab 12.54 Uhr). Diese musste etwas gekürzt werden (8 km). Sie wird mit mehreren leicht kurvigen, aber schnellen, Passagen den ganzen Mut der Fahrer erfordern. Nach den ersten drei WP geht es in die Sammelkontrolle (Regrouping) auf dem Gelände der Firma Dalacker in Unterrot (ab etwa 13.19 Uhr). Die WP4 "Röhmensägmühle" bei Haid hinter Adelmannsfelden ist eine neue Sprintprüfung (ca. 10 km/ab 14.57 Uhr). Die anschließenden WP5 und WP6 werden um 15.30 bzw. 16.18 Uhr gestartet. Das erste Fahrzeug wird gegen 16.45 Uhr in Abtsgmünd an der Kochertal-Metropole erwartet. Ab 21 Uhr ist die die Siegerehrung geplant.

Weitere Infos zu den Wertungsprüfungen, den Zuschauerpunkten sowie Interessantes zur 29. ADAC Ostalbrallye und eine Starterliste gibt es im Programmheft, das in der Kochertal-Metropole in Abtsgmünd erworben werden kann.

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