Weiß folgt auf Maul

Überraschend hat der vom Abstieg bedrohte Landesligist Tura Untermünkheim am Mittwochnachmittag die Trennung von Trainer Alexander Maul bekannt gegeben. Martin Weiß heißt sein Nachfolger.

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Vor dem Training ging Tura-Sprecher Horst Marlok auf Maul zu und erklärte ihm den Sachverhalt. Der Ex-Profi stimmte zu und leitete danach sogar noch das Training - eine sportlich faire Geste.

Im Hintergrund war offensichtlich bereits an der Nachfolge von Maul gearbeitet worden, denn der Tura benannte seinen Ex-Spieler Martin Weiß als zukünftigen Trainer. Auch bei einem eventuellen Abstieg in die Bezirksliga.

Marlok weiß um die Schwierigkeit der Situation: "Wir schauen nur nach vorne. Wir haben uns darauf geeinigt, dass der Nachfolger die Mannschaft in den letzten Spielen kennenlernen kann. Wir wollen unbedingt noch einen Schub reinbringen."

Für Martin Weiß (35) "lief alles überraschend schnell". Er kennt den Tura aus dem Jahr 2009 als Spieler. Danach kickte er beim Landesligisten Öhringen und war dort drei Jahre Trainer. Als letztes wirkte er neun Monate als Co-Trainer bei der U23 des VfR Aalen. Beim Vierten Heimerdingen wird es für den Tura am Sonntag schwer. Der TSV hat noch die Chance auf Platz zwei, verlor aber am Wochenende mit 1:2 beim Abstiegs-Kandidaten Eltingen. Man kann gespannt sein, wie der Tura nach nur einem Training unter Weiß aufgestellt ist.

Der TSV Crailsheim belegt Rang zwei und hat damit noch gute Chancen aufzusteigen. Mit Schluchtern kommt allerdings ein ganz schwerer Gegner, die Gäste stellen nämlich die beste Mannschaft in der Rückrundentabelle.

Beim souveränen Tabellenführer TSV Ilshofen laufen die Vorbereitungen für die kommende Saison auf Hochtouren. Zum Trainerstab könnte auch Geza Taschner (bisher Co-Trainer in Untermünkheim) gehören. Gegen Löchgau kommt Thomas Wenzel nach seiner Rotsperre zurück, dafür ist Jochen Bartholomä verhindert. "Löchgau ist eine richtig gute Mannschaft, bei der man nicht genau weiß, was man bekommt", findet Ilshofens Spielertrainer Ralf Kettemann.

Für Viktoria Backnang wird es im Kampf um den Klassenerhalt nach dem torlosen Heimremis gegen Fellbach etwas enger. Deswegen muss und will die Mannschaft von Trainer Tim Böhringer nun dreifach punkten. Gelegenheit dazu gibt es für den Tabellenneunten am Sonntag. Um 15 Uhr treten die "Grünen" beim bereits etwas abgeschlagenen Schlusslicht SV Leingarten an. Im personellen Bereich kann Böhringer fast aus dem Vollen schöpfen.

Sonnenhof Großaspach II hat nach der deutlichen Niederlage in Löchgau etwas an Boden verloren. Gegen die abstiegsgefährdeten Kornwestheimer könnte vor heimischer Kulisse allerdings wieder ein Dreier gelingen.

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