Niederlage gegen Angstgegner

Sindringen bleibt der Angstgegner des TSV Obersontheim. Am Sonntag gewinnt die SG 5:3 im Bühlertal. Das Team von Trainer Oliver Schwerin liegt dadurch weiter nur vier Punkte vor der Abstiegsregion.

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Hoch lag der Schnee am Spielfeldrand bei der Partie TSV Obersontheim (blau) gegen SG Sindringen. Durch das 3:5 verpatzt das Bezirksliga Team von Trainer Oliver Schwerin den Auftakt in das Fußballjahr.  Foto: 

Ein munteres Spiel unter guten Bedingungen auf dem geräumten Kunstrasen bot sich den 180 Zuschauern in Obersontheim gegen die Gäste aus Sindringen.

Bereits in der 3. Minute ging die SG durch Rico Megerle in Führung, nachdem sich Christian Baier auf der rechten Seite durchgesetzt hatte. Die Obersontheimer Defensive war nicht energisch genug am Mann. Das 2:0 folgte auf dem Fuß, diesmal war Baier selbst der Torschütze, als er einen abgewehrten Ball per Kopf abstaubte. Wie im Hinspiel lag Obersontheim also früh mit 0:2 zurück. Trotz der Führung entwickelte sich ein relativ ausgeglichenes Spiel. Der 1:2-Anschlusstreffer für die Gastgeber fiel dennoch praktisch wie aus dem Nichts, als Raphael Klein ansatzlos aus 20 Metern per Flachschuss den Ball versenkte. Mit einer Kopie des ersten Tores stellte Sindringen jedoch nach einer knappen halben Stunde den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her. Wieder legte Christian Baier den Ball von rechts auf Rico Megerle quer. Mit dem Pausenpfiff erzielte Michael Deininger nach einem abgewehrten Eckball aus 18 Metern den erneuten Anschlusstreffer und so ging Obersontheim hoffnungsvoll in die Kabine.

Der Schwung nach der Pause hielt allerdings nicht lange an. Nachdem er bereits einmal die Latte getroffen hatte, machte Christian Baier mit seinem zweiten Treffer zum 2:4 in der 55. Minute fast schon alles klar. Aber auch mit dem Rückstand spielte Obersontheim weiter nach vorne und wurde durch Dennis Eder, Taner Has und die eingewechselten Niko und Pablo Wild immer wieder gefährlich. Aber der Truppe von Oliver Schwerin gelang gegen den Angstgegner aus Sindringen nicht mehr viel Brauchbares. Die endgültige Entscheidung fiel zwölf Minuten vor dem Ende: Michael Lieb verwandelte einen Foulelfmeter sicher zum 2:5. Mit dem Schlusspfiff betrieb Dominik Wappler nach einem Eckball noch etwas Ergebniskosmetik und die Partie endete 3:5.

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