Immer noch ganz heiß auf Tore

Und täglich grüßt das Murmeltier. . . Wie jedes Jahr tummelt sich der "Zeller" Mike Dörr in der Spitzengruppe der Torjägerliste in der Bezirksliga. Zwölf Tore in zehn Spielen lautet seine beeindruckende Bilanz.

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Torjäger Mike Dörr (links) ist am Ball kaum zu bremsen. Foto: Guido Seyerle

Schaut man sich die Torjägerlisten des letzten Jahrzehnts einmal an, so sticht einem unweigerlich der Name Mike Dörr ins Auge. Mit einer unglaublichen Konstanz spricht der Bühlerzeller Ausnahmestürmer Jahr für Jahr ein gewichtiges Wort um die Vergabe der Torjägerkanone mit. "Zweimal ist es mir bisher gelungen, Torschützenkönig in der Bezirksliga Hohenlohe zu werden", betont Dörr.

Dass er nach mehr als zehn Jahren immer noch erfolgreich auf Torejagd gehen kann, macht der 31-Jährige an mehreren Kriterien fest: "Zum einen habe ich mein Spiel im Laufe der Jahre umgestellt, da mittlerweile Dynamik und die Spritzigkeit weniger geworden sind. Vielmehr ist jetzt die Erfahrung und vor allem die Antizipation ein wichtiger Bestandteil in meinem Spiel geworden." Zum anderen legt die "Zeller Tormaschine" einen unglaublichen Ehrgeiz an den Tag. Selbst im Training geht er jedem Ball hinterher, will seine "Kiste" machen. "Das ist eben die Geilheit auf Tore, die ich immer noch habe", scherzt Dörr. Das Toreschießen gelernt hat er in Michelbach/Bilz. Nach der C-Jugend wechselte er zu den Haller Sportfreunden, wo er auch in der Landesliga spielte. Mit 21 lockte ihn ein damaliger Arbeitskollege nach Bühlerzell. Dort hat er bis zum heutigen Tag sage und schreibe 243 Pflichtspieltore erzielt.

Vor zwei Jahren hat der gelernte Bankkaufmann zudem das Fahrradfahren für sich entdeckt. "Das ist ein guter Ausgleich zum Fußball", meint Dörr. "Außerdem gehe ich ab und an gern ins Fitnessstudio."

Nicht ganz so perfekt wie Mike Dörrs Torquote ist die bisherige Punkteausbeute der Bühlerzeller, die mit drei Niederlagen gestartet sind. "Eigentlich hatten wir echt eine gute Vorbereitung gespielt", erinnert sich Dörr. Der Knackpunkt für den schlechten Start war in seinen Augen, das frühe Ausscheiden im Pokal und die ersten beiden Saisonniederlagen. "Danach merkte man unserer jungen Mannschaft die Verunsicherung an und wir verkrampften immer mehr", stellt der Goalgetter fest. Dennoch haben sich die Sportfreunde in den letzten beiden Spielen rehabilitiert und sechs wichtige Punkte eingefahren. Damit konnten sie sich fürs Erste mal von ganz unten absetzen.

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