Der Naturpark soll bald größer werden

Im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald wird an einer Erweiterung festgehalten. Auch das östliche Limpurger Land könnte bald dazugehören. Wann das der Falls sein könnte, steht noch in den Sternen.

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  • Vor fünf Jahren wurden entlang der Autobahnen A 6 und A 81 die großen Tafeln installiert, die auf den Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald hinweisen. Dieses Gebiet soll in naher Zukunft erweitert werden. Archivfoto: Naumann 1/2
    Vor fünf Jahren wurden entlang der Autobahnen A 6 und A 81 die großen Tafeln installiert, die auf den Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald hinweisen. Dieses Gebiet soll in naher Zukunft erweitert werden. Archivfoto: Naumann
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Die vom früheren Vorsitzenden und damaligen Murrhardter Bürgermeister Gerhard Strobel angestoßene Initiative, den Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald zu erweitern, setzt sein Nachfolger Thomas Bernlöhr zwar fort. Aber der Bürgermeister von Welzheim hat den Fuß vom Gaspedal genommen, wie gestern in Murrhardt bei der Sitzung der Arbeitsgemeinschaft der sieben Naturparks Baden-Württemberg zu erfahren war. Er kündigte eine fundierte sachliche Prüfung an und hob vor allem die Mitwirkung der Betroffenen hervor: "Zwingende Voraussetzung", so Bernlöhr, "ist eine große Bereitschaft der Gemeinden."

Wollte Strobel das Territorium noch um rund die Hälfte vergrößern, so ist jetzt von maximal 40 Prozent, vielleicht auch nur von 30 Prozent mehr die Rede. Eine Heilbronner Studentin der Touristikbetriebswirtschaft hat in ihrer Bachelor-Arbeit herausgefunden, dass das Gebiet Berglen sowie das Kochertal von Schwäbisch Hall über Gaildorf und Sulzbach-Laufen bis Abtsgmünd für eine Abrundung in Frage kämen, das Bühlertal östlich von Hall mit den Gemeinden Obersontheim, Bühlerzell und Bühlertann dagegen weniger geeignet sei. Fraglich ist wohl auch die Frickenhofer Höhe. Bei der nächsten Vorstandssitzung sollen Details geklärt werden, ehe sich die Versammlung des Naturparkvereins mit der Expansion befassen wird, sagte Bernlöhr.

Der Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald erstreckt sich derzeit über 900 Quadratkilometer, durch eine Arrondierung könnte er zur Nummer 3 im Südwesten aufsteigen. Das Reservat besteht offiziell seit 12. Oktober 1979. Das zu 58 Prozent bewaldete Gebiet umfasst 37 Kommunen in sechs Landkreisen zwischen Remstal und Hohenloher Ebene, zwischen Kocher und Bottwar.

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