Damit die Kunstnacht nachwirkt

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    Santiago Gomez ist gespannt auf die Ergebnisse seiner Aktion. Foto: 
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    Ob geklebt oder gemalt – erlaubt ist, was gefällt. Foto: 
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Die elfte Lange Kunstnacht in Schwäbisch Hall naht, und die Vorfreude bei den vielen Beteiligten der mehr als 40 Aktionen wächst. Bei der Kunstnacht am Samstag, 14. Oktober, können sich die Besucher in Hall von 18 bis 24 Uhr durch die Stadt voller Kultur und Kunst treiben lassen: zeitgenössischen Tanz auf dem Marktplatz sehen, in Ateliers und Galerien schnuppern, Performances erleben, die Henkersbrücke oder das Grasbödele in kunstvolles Licht getaucht bestaunen, Musik genießen und vieles mehr.

„Jeder Besucher erlebt die Kunstnacht ja auf seine Weise“, sagt Santiago Gomez, stellvertretender Kulturbeauftragter in Hall. Er hat sich nun für die Kunstnachtgäste eine große Mitmachaktion überlegt mit dem Titel „nachtkunstgeschichten“. Dabei sollen alle Besucher eingeladen sein, ihre persönlichen Eindrücke auf speziellen Teilnahmekarten kreativ festzuhalten. „Ob Erlebtes oder Phantasie, das ist komplett offen“, betont Gomez.

Das Ganze funktioniert so: Die Teilnahmekarten sind während der Kunstnacht an 32 Stationen in der Stadt erhältlich. An jenen 32 Stationen gibt es jeweils drei Begriffe, die als Anregung für die eigene „nachtkunstgeschichte“ dienen sollen. Anhand der Begriffe soll dann die eigene erlebte oder auch ausgedachte Geschichte zur elften Langen Kunstnacht auf der Karte gestaltet werden. „Weitere kreative Mittel sind ausdrücklich erlaubt“, sagt Gomez.

Es darf also nicht nur geschrieben, sondern auch gemalt, gezeichnet oder geklebt werden. Gomez ist jedenfalls schon sehr gespannt, wie einfallsreich die Besucher sein werden. An wie vielen Stationen man die Begriffe sammelt und wie viele man verwendet, bleibt jedem selbst überlassen. Die gestaltete Karte kann dann an einer der vielen Kunstnacht-Stationen wieder abgegeben werden. Schließlich werden sie eingesammelt und ausgewertet. Die besten vier „nachtkunstgeschichten“ sollen dann in einer kleinen Serie im Haller Tagblatt abgedruckt werden.

Santiago Gomez ist überzeugt, dass die Kunstnacht dadurch in den Besuchern noch länger „nachklingen“ kann – und er freut sich auf viele Einblicke in die vielfältige Wahrnehmung der Menschen.

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