Tödlicher Unfall: Person verbrennt im Fahrzeug

Bei Rudersberg ist es am Mittwoch zu einem tödlichen Verkehrsunfall gekommen. Die Ermittlungen dauern an.

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Um 19.47 Uhr wurde der Polizei über Notruf ein brennendes Fahrzeug neben der Landesstraße 1080 gemeldet. Als Polizei, Rettungsdienst und die Feuerwehren an der Unfallstelle zwischen Allmersbach und der Landesstraße 1120/Rettichkreisel eintrafen, war der Pkw nahezu ausgebrannt. Mindestens eine Person im Fahrzeug war nicht mehr zu retten. Da aufgrund der Antreffsituation nicht ausgeschlossen werden konnte, dass Personen aus dem Fahrzeug geschleudert wurden und sich, womöglich unter Schock stehend, von der Unfallstelle entfernt hatten und der Hilfe bedurften, leitete die Polizei Suchmaßnahmen ein. Der Polizeihubschrauber lieferte Übersichtsaufnahmen von der Unfallstelle und beteiligte sich an der Suche, in die auch Suchhunde eingebunden sind. Anhand eines vom Fahrzeug abgefallenen Kennzeichens, konnte festgestellt werden, auf wen der Unfallwagen zugelassen war. Die Kriminalpolizei wurde für die Unterstützung bei den Identifizierungsmaßnahmen des Unfallopfers angefordert. Für die Rekonstruktion des Unfallherganges wurde ein Gutachter hinzugezogen.

Bislang scheint es so, dass das Unfallgeschehen schon im Kreisel begann, das Fahrzeug ausgehoben wurde und dann von der Straße abkam. Die genauen dynamischen Abläufe und die mögliche Ursache sind Gegenstand der weiteren polizeilichen und gutachterlichen Ermittlungen. Die Landesstraße war zwischen Rettichkreisel und Allmersbach für die Dauer der Unfallaufnahme und anschließenden gutachterlichen Ermittlungen voll gesperrt. Das Verkehrskommissariat in Backnang nimmt Zeugenhinweise zum Unfall, auch schon vor dem eigentlichen Unfallgeschehen, unter Telefon 07191/89290 entgegen. Wo fiel ein schwarzer Polo in den Minuten vor dem Unfall auf?

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