Vom Bauernbub zum Landtagspräsidenten Erich Schneider im Heimatmuseum Horlachen

Gschwend.  Erich Schneider, ehemaliger Landtagspräsident, erzählt am kommenden Sonntag im Heimatmuseum Horlachen aus seiner Jugend in Gschwend.

Das Geburtsjahr 1933 deutet an, dass Erich Schneider nicht nur von seiner Kindheit und Jugend auf dem Pritschenhof erzählen kann, sondern auch von den ereignisreichen und schwierigen Jahren einer Jugend während des Nationalsozialismus und den Kriegsjahren. - In einem Buch zu Ehren seines 75sten Geburtstages berichtet er über seine Kindheit: "Ich bin in großer Freiheit aufgewachsen. Kindergärten standen uns damals nicht zur Verfügung; wir haben sie aber auch nicht vermisst und nicht gebraucht. Als 12- und 13-jährigen Buben stand uns der Wald zur Verfügung, um in den Klingen unsere "Kriege mit Pfeil und Bogen auszufechten. Wen wundert es, dass der Zeitgeist auch unsere Spiele beeinflusste."

Erich Schneider kommt im Rahmen der Ausstellung "Kindheit und Jugend auf dem Dorf" im Heimatmuseum Horlachen am kommenden Sonntag, 5. September, um 15.30 Uhr zu Wort.

Die Mitarbeiter des Heimatmuseums freuen sich auf Besucher aus nah und fern. Das Museumscafé bietet wieder Kaffee und Kuchen an, die man in gemütlicher Runde genießen kann. Das Heimatmuseum hat am Sonntag wieder von 14-17 Uhr geöffnet.


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31.08.2010

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