Ellwangen
Sechsjährigen ermordet - Prozess gegen Mutter hat begonnen
Ellwangen. Sie soll ihren sechsjährigen Sohn bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt und mit einem Messer 30 Mal auf ihn eingestochen haben: Dafür steht eine 44 Jahre alte Frau derzeit vor dem Landgericht Ellwangen. Die Anklage lautet auf Mord.
Die Tat hatte sich im Oktober 2011 in der Wohnung der Frau in Aalen ereignet. Nach dem Angriff auf ihren Sohn fügte sich die Frau selbst schwere Verletzungen mit dem Messer zu, wie Polizei und Staatsanwaltschaft berichteten. Vor der Tat hatte die Mutter demnach einer Bekannten am Telefon von ihrem Vorhaben erzählt.
Nach fünf Tagen im Krankenhaus starb der Junge an den Folgen eines Gehirntodes, der durch das Würgen verursacht worden sein soll. Für die Verhandlung sind fünf Prozesstage vorgesehen. Dabei soll auch die Schuldfähigkeit der Mutter geklärt werden.
Zum Prozessbeginn am Mittwoch beschrieb die Mutter den Jungen als "aufmüpfig" und "provozierend". Sich selbst attestierte die Frau psychische Störungen. Zur Tat äußerte sie sich zunächst nicht.
Kurz nach dem Beginn schloss das Gericht die Öffentlichkeit zunächst aus, weil es um das Sexual- und Familienleben der 44-Jährigen ging. Der Prozess wird an diesem Freitag (24. Februar) fortgesetzt.
Nach fünf Tagen im Krankenhaus starb der Junge an den Folgen eines Gehirntodes, der durch das Würgen verursacht worden sein soll. Für die Verhandlung sind fünf Prozesstage vorgesehen. Dabei soll auch die Schuldfähigkeit der Mutter geklärt werden.
Zum Prozessbeginn am Mittwoch beschrieb die Mutter den Jungen als "aufmüpfig" und "provozierend". Sich selbst attestierte die Frau psychische Störungen. Zur Tat äußerte sie sich zunächst nicht.
Kurz nach dem Beginn schloss das Gericht die Öffentlichkeit zunächst aus, weil es um das Sexual- und Familienleben der 44-Jährigen ging. Der Prozess wird an diesem Freitag (24. Februar) fortgesetzt.
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Autor: DPA | 22.02.2012
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