Neue Fortschritte in Therapie

Mutlangen.  Niedergelassene Mediziner und Ärzte der Stauferklinik diskutierten bei einer wissenschaftlichen Fortbildung über Erkrankungen des Blutes.

Ursachen von Blutarmut wie Eisenmangel, Erbkrankheiten oder Blutarmut bei schweren Infektionskrankheiten - erwähnt sei die EHEC-Epidemie, die 2011 viele Todesopfer forderte - wurden von Oberarzt Dr. Martin Bommer, Universitätsklinikum Ulm, besprochen. Chefarzt Dr. Martin Grünewald vom Klinikum Heidenheim referierte über neue Medikamente zur Blutverdünnung.

Thrombose, Lungenarterien-Embolie und embolische Schlaganfälle gehören zu den häufigsten tödlich verlaufenden Erkrankungen in der Europäischen Union, so dass diesen Medikamenten in der Gesundheitsversorgung eine große Bedeutung zukommt.

Leitender Arzt Dr. Siegbert Herb, Lungenfacharzt und Krebsspezialist am Stauferklinikum, stellte anhand von Fallbeispielen mögliche Erscheinungsformen von Lymphknotenerkrankungen im Brustraum dar. Abschließend referierte Prof. Dr. Holger Hebart, unter dessen Leitung die wissenschaftliche Fortbildungsveranstaltung am Stauferklinikum stattfand, über die neuesten Therapiefortschritte in der Behandlung von Lymphknotenkrebs, die im Dezember 2011 auf dem amerikanischen Hämatologenkongress präsentiert wurden. Dort wurde gezeigt, dass die immer schneller mögliche Entschlüsselung der Erbinformation von Krebserkrankungen in Zukunft zu einer weiteren Individualisierung der Tumortherapie führen wird. Die Veranstalter freuten sich über regen Zuspruch und angeregte Diskussionen.


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Autor: SWP | 03.02.2012

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