Fünfter abscheulicher Fall gemeldet - "Katzenstrecker" quälen weiter

Die Polizeidirektion Aalen fahndet mit Hochdruck nach einem Tierquäler, der auf bestialische Weise Katzen misshandelt, indem er sie "streckt".

POL |

Wieder ist im Bereich Neresheim eine Hauskatze abends von ihrer Besitzerin zunächst vermisst und wenig später misshandelt aufgefunden worden. Dieses Mal wurde das Tier durch die ihm zugefügten Misshandlungen getötet. Vermisst wurde die Katze am Montag vergangener Woche, die polizeiliche Aufnahme des Sachverhalts erfolgte am Mittwoch.

Die erkennbaren Verletzungen der Katze zeigten das gleiche Muster wie einige Fälle Ende September. Auch dieser Katze wurde offensichtlich durch Überstrecken zumindest das Kreuzband gerissen; den äußerlichen Symptomen nach wurde das Tier zudem entweder beim Überstrecken selbst oder auch nachträglich erwürgt. Anschließend wurde das tote Tier in ein Gartengrundstück an der Ecke Dossinger Weg/Sudetenstraße geworfen.

Nach den drei Fällen von Verletzungen von Katzen in den ersten drei Septemberwochen wurde noch im September ein vierter Fall angezeigt, bei dem eine Katze laut Polizei "strecktypische Verletzungen" aufwies. Aufgrund der ermittelten Umstände, wie und wo es zu den Verletzungen kam, ist sich die Neresheimer Polizei nahezu sicher, dass dies der vierte Fall war und der nun aktuell vorliegende bereits der fünfte Fall von Katzenquälerei ist.

Täterhinweise liegen der Polizei noch immer nicht vor, allerdings dürfte es sich immer um die selbe Tätergruppe handeln, die vermutlich im Schutz der Dunkelheit zuschlägt. Die Polizei bittet die Bevölkerung nach wie vor um Mithilfe, um den üblen Tierquälern das Handwerk zu legen und weitere Katzen vor ähnlichen brutalen Übergriffen zu bewahren.

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