"Ein Aufwand, der sich lohnt"

Gschwend.  Regelmäßig lässt sich der Gschwender Gemeinderat über die Arbeit der örtlichen Kindergärten informieren. Am vergangenen Montag wurde dem Gremium über das Kindergartenjahr 2011 berichtet.

Sämtliche Mitarbeiterinnen der Gschwender Gemeindekindergärten Buschberg, Schlechtbach und Frickenhofen besuchten am Montag die Sitzung des Gemeinderates. Dort wurde über das abgelaufene Kindergartenjahr berichtet.

Um es gleich vorweg zu sagen; das Betreuungsangebot für Kinder vom Kleinkind- bis zum Vorschulalter ist in Gschwend besonders umfangreich und flexibel gestaltet. Allerdings, so Bürgermeisterin Rosalinde Kottmann sei dieses Angebot mit einem großen Verwaltungsaufwand verbunden. Aber - "es ist ein Aufwand der sich lohnt".

Von montags um 7 Uhr bis freitags um 17 Uhr besteht für die aufgenommenen Kinder die Möglichkeit, den Kindergarten Buschberg zu besuchen. Leiterin Simone Dürr und die Gruppenleiterinnen des viergruppigen Gemeindekindergartens in der Hauptgemeinde berichten von einer steigenden Zahl von Kindern, die eine Ganztagesbetreuung beanspruchen.

Von 7 bis 13 Uhr hat die "rote Gruppe" geöffnet, die mit 25 Kindern voll belegt ist, die Kleingruppe mit 14 Kindern ist ebenfalls von 7 bis 13 Uhr geöffnet, in der grünen Gruppe sind 26 Kinder zwischen zwei und sechs Jahren, sie können den Kindergarten von 8 bis 12 und von 13.30 bis 16 Uhr besuchen.

Vier Erzieherinnen sind in der Kleinkindgruppe tätig, in der das jüngste Kind derzeit sechs Monate alt ist. Die Gruppe ist täglich von 7 bis 17 Uhr geöffnet und die Kinder können sowohl an einzelnen Tagen als auch an allen Werktagen der Woche kommen.

Für 13 Kinder gibt es momentan die Ganztagesbetreuung, wobei für die Kinder Mittagstisch und Schlafgelegenheiten angeboten werden. Da das Raumangebot zu klein wurde, beschaffte die Gemeinde Container zum Essen und zum Schlafen (die RUNDSCHAU hat berichtet). Simone Dürr berichtet, die Reaktion der Eltern sei sehr positiv ausgefallen. In ihrem Rückblick erwähnte Dürr die Feier zum 15-jährigen Bestehen des Kindergartens und erinnert an diverse Waldtage, eine Apfellese und gemeinsame Unternehmungen wie Wanderungen und Ausflüge.

Bürgermeisterin Rosalinde Kottmann bezeichnet die Container als eine vorübergehende Lösung. Die Gemeinde habe inzwischen zehn Jahre Erfahrung bei der Betreuung von Kindern im Alter bis zu drei Jahren. Mit dieser Erfahrung werde der Neubau beim Kindergarten Buschberg geplant, der auch notwendig werde, um die gesetzlichen Vorgaben ab dem Jahr 2013 zu erfüllen, so die Bürgermeisterin. Es sei gut, "wenn Kleinkinder integriert sind".

Das Personal im Kindergarten sei diesen Weg mitgegangen, so Kottmann weiter. Sie bat die Erzieherinnen, sich auch weiterhin bei den Planungen einzubringen. Die Erzieherinnen wiederum sind von ihrem Modell des zusammengewachsenen Betriebs der vier Gruppen überzeugt. So sei es möglich, sich über Zuständigkeitsbereiche hinweg gegenseitig auszuhelfen und zu unterstützen.

Von der Arbeit im eingruppigen Kindergarten in Schlechtbach, den zur Zeit elf Kinder besuchen, berichtete dessen Leiterin Isabell Kadetschka. Von 7 bis 13 Uhr ist der Kindergarten geöffnet, seit 2008 werden auch Kinder ab zwei Jahren aufgenommen. Dorffest, Sommerfest und Familienwanderungen waren Höhepunkte im Kindergartenjahr.

Sandra Schmidt, Leiterin des Kindergarten Frickenhofen teilte mit, dass die Gruppe mit 22 Kindern voll belegt sei. Geöffnet ist von 7.15 bis 13.15 Uhr. Es kommen nicht nur Kinder aus Frickenhofen, sondern auch aus Mittelbronn, Wimberg und Ottenried.


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Autor: DOROTHEE WÖRNER | 01.02.2012

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