Ehrenamt und Migration
Aalen. Beim jährlichen Abstimmungsgespräch informierte der Vorstand des Kreisjugendring Ostalb Landrat Pavel über die aktuellen Pläne und Vorhaben der Dachorganisation der Jugendarbeit im Ostalbkreis.
Mit der Sternfahrt für Kinder und Jugendliche mit Behinderung und dem Besuch von Ferienfreizeiten in den Sommerferien wurden dabei auch die zwei Termine angesprochen, bei denen es sich der Landrat seither nicht nehmen ließ, selbst dabei zu sein.
Die neue Informationsreihe für Jugendgruppenleiter, die nach dem Start Anfang Februar in Stödtlen und am 6. März in Jagstzell fortgeführt wird, war Anlass, sich ausführlich über die demografische Entwicklung und die daraus entstehenden neuen Herausforderungen an die Jugendarbeit auszutauschen. Der Landrat sicherte seine Unterstützung für die geplanten neuen Projekte zu den Themen Ehrenamtsförderung, Migrationsarbeit und Kooperation mit dem Trägerverein der ehemaligen Synagoge in Oberdorf zu. Auch die Gestaltung der Veranstaltung im Landratsamt zum 40. Geburtstag des Kreisjugendrings am 5. Dezember wurde kurz angesprochen.
Das Gespräch schloss mit der Bitte des Kreisjugendrings an Landrat Klaus Pavel, sich bei den Kommunen im Ostalbkreis für zwei aktuelle jugendpolitische Themen einzusetzen. Dabei ging es um den Wunsch an die Rathäuser, auch weiterhin großzügig bei der Handhabung der Sonderurlaubs-Regelung für Jugendgruppenleiter zu verfahren. Außerdem haben die Jugendorganisationen das Anliegen an die Kommunen, eine einheitliche Praxis bei der Gebührenerhebung für das neu erforderliche, erweiterte polizeilichen Führungszeugnis für Ehrenamtliche in der Jugendarbeit zu finden.
Die Vorsitzende des Kreisjugendrings, Daniela Bachert, dankte zum Abschied Landrat Pavel für sein Interesse und seine Unterstützung, die er dem Kreisjugendring bereits seit vielen Jahren zuteil kommen lässt.
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Autor: SWP | 09.02.2012
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Landrat Klaus Pavel, der Kreisjugendringvorstand Dietmar Bich, Daniela Bachert und Michael Wagner, Sozialdezernent Josef Rettenmaier sowie Jugendreferent Michael Baltes (von links) waren die Gesprächsteilnehmer. Foto: Privat
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