Abtsgmünd ist gegen eine "Verspargelung"

Abtsgmünd.  Die Gemeinde Abtsgmünd weist für eine zukünftige Windenergienutzung ein Vorranggebiet aus, um eine "Verspargelung" zu verhindern.

Im Rahmen der einstimmigen Verabschiedung des Haushalt 2012 durch den Abtsgmünder Gemeinderat bescheinigten die Armin Friedrich (CDU/FW) und Egon Ocker (SPD) Bürgermeister Armin Kiemel, dass er bei der Einbringung des Planes zu Recht von einem zukunftsorientierten und bildungspolitisch richtungsweisenden Etat gesprochen habe. Friedrich und Ockert bedauerten jedoch die hohe Umlagenlast, die den finanziellen Spielraum trotz der sich immer noch positiv entwickelnden Finanzsituation sehr einengen würde. Von geplanten 16,7 Millionen Euro Steuereinnahmen fließen über 8,5 Millionen Euro als Umlagen an Bund, Kreis und Land ab. Kiemel bezeichnete die beiden Großprojekte (Bau des Gymnasiums mit sieben Millionen Euro Ausgaben in 2012 und interkommunale Abwasserbeseitigung mit rund acht Millionen Euro) als "gigantisch". Mehr gehe nicht mehr, aber danach würde "die Gemeinde bestens dastehen".

Einstimmig fasst der Gemeinderat zudem den Beschluss im Rahmen der zukünftigen Windenergienutzung das Gebiet nördlich von Hinterbüchelberg als Vorranggebiet auszuweisen. Man wünsche auf keinen Fall eine "Verspargelung". Dabei sehe man die Chance, mit der Gemeinde Adelmannsfelden ein größeres Projekt gemeinsam anzugehen, so Kiemel. Der Gemeinderat beschloss aus, den Abstand zur Wohnbebauung von 750 auf 1500 Meter zu vergrößern.


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Autor: FA | 31.01.2012

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