Wie Instrumente sterilisiert werden

Schwäbisch Hall.  Ein Film über die Arbeit der Sterilgut-Versorgungsabteilung am Diak ist fertig. Er soll bundesweit zur Schulung von Personal eingesetzt werden.

Die Zentrale Sterilgut-Versorgungsabteilung (ZSVA) ist nicht nur für die Aufbereitung aller Sterilgüter im Diak zuständig, sondern auch für externe Arztpraxen. Ihr Wissen weiterzugeben und anderen Sterilgutversorgungsabteilungen zu einer hohen Qualität zu verhelfen sei dem Klinischen Direktor Thomas Grumann, dem Funktionsleiter Fritz Hornig, seinem Stellvertreter Iljias Mislimi und dem gesamten ZSVA-Team ein Anliegen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Im Herbst 2011 wurde deshalb im Diak in Schwäbisch Hall ein Schulungsfilm gedreht. Zwölf Medizinprodukthersteller, allesamt Weltmarktführer, haben das Projekt unterstützt.

Der Film erläutert die 19 Schritte des Kreislaufs, den das OP-Material bei der sterilen Aufbereitung durchläuft - von der Vorreinigung im Ultraschallbad über die maschinelle Reinigung und Desinfektion und das Packen des Instrumentensiebs bis zur Versiegelung und Sterilisation. Jeder Schritt dieses Prozesses wird in dem Film genau und detailliert dargestellt.

Der Film eigne sich nicht nur für Kliniken, erklärt das ZSVA-Team. Auch Arzt- und Zahnarztpraxen, Behörden, Ausbildungsstätten sowie Medien bekommen in 48 Minuten einen Einblick in die Aufbereitung von Medizinprodukten. "Auch bei der Deutschen Gesellschaft für Sterilgutversorgung DGSV e.V. findet der Film hohe Anerkennung. Er wird deutschlandweit verfügbar sein", freut sich Thomas Grumann.

Es ist bereits der dritte Film, der in der Haller ZSVA gedreht wurde. Im Jahr 2001 entstand in Zusammenarbeit mit zwei Medizinproduktherstellern ein erster zehnminütiger Film, Schwerpunkte dieser Produktion waren die Geräte. Fünf Jahre später folgte ein zweiter 17-minütiger Film, in dem das Qualitätsmanagement im Mittelpunkt stand.

Die deutsche Version der DVD "Aufbereitung von Medizinprodukten. Ein Film aus der ZSVA in Schwäbisch Hall" wurde am 27. Januar 2012 von der Filmproduzenten PSM an den Klinischen Direktor überreicht. Anderssprachige Versionen sollen in den nächsten Wochen entstehen.


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Autor: SWP | 03.02.2012

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