Zwei Feuerwehr-Einsätze in Unterrot:: Geknallt, gefunkt, gequalmt

Unterrot war in den vergangenen Tagen gleich zwei Mal im wahrsten Wortsinn "Brennpunkt": Die Feuerwehr musste zu einer Firma in der ARWA und zum Sportplatz ausrücken. Und es gab einen Stromausfall.

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Feuerwehrleute am Unglücksort in dem Betrieb in der ARWA. Zum Glück konnten die Einsatzkräfte rasch wieder abrücken.  Foto: 

Auch wenn zwei Einsätze der Feuerwehr im Gaildorfer Stadtteil Unterrot glimpflich endeten und die Einsatzkräfte nur wenig gefordert waren: Die Personen, die über den Notruf 112 Alarm auslösten, "haben das einzig Richtige getan", lobt Stadtbrandmeister Stefan Dwornitzak in seiner Bilanz. Zum ersten Einsatz in dieser Woche wurden die Feuerwehrleute am Montagabend kurz vor 23 Uhr von Mitarbeitern eines Unternehmens in der ARWA gerufen. In einem Schaltschrank hatte es unter lautem Knallen ein elektronisches Bauteil zerrissen. Funkenflug und Rauch waren die Folge. Die Feuerwehren aus Unterrot und Gaildorf rückten mit sechs Fahrzeugen und 33 Kräften an. Vorsichtshalber erkundeten Feuerwehrleute, mit Atemschutz ausgerüstet, die Umgebung der Unglücksstelle. Zu diesem Zeitpunkt habe aber nichts mehr gebrannt, berichtet Dwornitzak.

Die Auswirkungen des zweiten Zwischenfalls waren deutlicher zu spüren: Als sich am Mittwochabend die Unterroter Festhalle zur Bürgerversammlung der Stadt Gaildorf langsam füllte, war plötzlich der Strom weg. Außer einer Notbeleuchtung funktionierte nichts mehr. Rasch machte die Nachricht die Runde von einem Kurzschluss in der Nähe des Sportplatzes, wo die Feuerwehr bereits im Einsatz sei.

Tatsächlich war kurz vor 19.20 Uhr Alarm ausgelöst worden. Eine Passantin hatte von einem lauten Knall und einem brennenden Strommast berichtet, der Funken sprühe und rauche. Vor Ort - auch ein Team des Energieversorgers EnBW war alarmiert worden - entdeckte die Feuerwehr, die mit 17 Einsatzkräften und drei Fahrzeugen angerückt war, rund um den betreffenden Mast am Übergang vom Sportgelände zu einem angrenzenden Firmenareal Beton- und Isolierteile. Dort, wo eine 20 kV-Leitung endet und in ein Erdkabel übergeht, hatte es einen Kurzschluss gegeben, der automatisch zu einem Stromausfall in Teilen Unterrots führte.

In beiden Fällen keine Menschen verletzt

Sichtbares Zeichen, dass die Umschaltarbeiten von Erfolg gekrönt waren: Um 19.52 Uhr gingen in der Festhalle die Lichter wieder an. Wobei auf die "Stromer" die Hauptarbeit noch wartet: Die Leitung muss erneuert werden.

Stefan Dwornitzaks trotz des entstandenen Sachschadens erfreuliche Bilanz: In beiden Fällen kamen keine Menschen zu Schaden.

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