Zimmermann: "Ein offenes Ohr für jedermann"

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Der Wahlkampf, den Frank Zimmermann (31) in diesen Tagen führt, ist sozusagen ein Heimspiel. In seinem Beruf wie in der Stadt fühle er sich "unglaublich wohl", bekennt der seit zwei Jahren amtierende Beigeordnete der Stadt Gaildorf, hauptamtliche Vize-Bürgermeister und Kämmerer.

"Motiviert bis in die Haarspitzen", kommt er schnell auf den kommunalpolitischen Punkt - das immense Arbeitspensum, die umfangreiche Agenda wichtiger Projekte: Ärztehaus (nach dem Verlust des Krankenhauses), Sanierung von Freibad und Schloss, Familienzentrum, stärkere Anbindung an den Stuttgarter Raum auch durch eine Integration der Region in den dortigen Verkehrs- und Tarifverbund.

Finanzexperte Zimmermann drückt aufs Tempo, um die Chancen, die sich der Stadt bieten, nicht ungenutzt verstreichen zu lassen. Er wisse sehr gut, worauf es ankomme, sagt er, und fordert dabei Solidarität von Landrat, Kreistag und Landtagsabgeordneten, die mit ihrem Engagement nun beweisen könnten, dass ihnen Gaildorf wichtig sei. So wichtig wie den Kollegen auf dem Rathaus - "ein Team zum Pferdestehlen" - und dem Gemeinderat, denen er Respekt zollt.

Zimmermann betont hier das "Wir", spricht von Solidarität und Kameradschaft, sagt eine unbürokratische Amtsführung zu, "ein offenes Ohr für jedermann". Das große ehrenamtliche Engagement von Vereinen, Kirchen, Feuerwehr und anderen Gruppen sei für ihn die "Seele der Stadt", ja der "Ursprung von Bürgerbeteiligung".

Im Falle seiner Wahl werde er mit ganzer Kraft Bürgermeister sein. Er "brenne darauf, in die Tat umzusetzen, was Gaildorf guttut, was uns nach vorne bringt".

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