Von Naturpfaden begeistert

Die Natur rund um Gaildorf hält auch für erfahrene Wanderer immer wieder Überraschungen parat. Diese Erfahrung machten die Teilnehmer an der zweiten sportlichen Genusswanderung des Albvereins.

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Die sportlichen Genusswanderer des Gaildorfer Albvereins vor einer Klinge bei Eutendorf. Privatfoto

Die Wanderführer Hans-Georg Kuhn und Reimar Grambow hatten einen Rundkurs über 15 Kilometer Strecke ausgewählt, bei dem sowohl die sportliche Herausforderung als auch der Genuss an der überall aufbrechenden Frühjahrsnatur nicht zu kurz kamen. Bei herrlichem Sonnenschein startete eine 13-köpfige Wandergruppe auf dem Hallengelände in Gaildorf. Über die Panoramasiedlung ging es über wunderschön blühende Blumenwiesen bis zum Anstieg oberhalb der Motocrossstrecke.

Der Anstieg, der für alle Teilnehmer eine echte Herausforderung darstellte, führte vorbei am Steigenhaus zum höchsten Punkt der Tour, die knapp 500 Meter über dem Meeresspiegel lag. Nun galt es bei einer kleinen Pause den Wasserhaushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Über einen wunderschönen Naturpfad, der nur wenigen Wanderern bekannt ist, ging es nun direkt am Bergkamm entlang bis Eutendorf. Dabei genoss die Wandergruppe immer wieder herrliche Aussichten.

Von Eutendorf ging es am Steppbach entlang nach Großaltdorf. Insbesondere das sehr reizvolle Teilstück, wo der Steppach in den Kocher mündet, hatte es der Wandergruppe angetan, hatten doch die meisten diesen Streckenabschnitt zum ersten Mal durchwandert. Über Kleinaltdorf ging es dann zurück nach Gaildorf.

Bei der anschließenden Einkehr lobten die Teilnehmer die Streckenführung und zeigten sich dankbar, die sportliche Herausforderung so ansprechend gemeistert zu haben. Die Bereitschaft war groß weitere Freunde und Bekannte für das neue Projekt des Gaildorfer Albvereins zu gewinnen.

Info Die nächste sportliche Genusswanderung findet am Mittwoch, 22. Mai, statt. Start ist wieder um 11.30 Uhr am Hallengelände.

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Kommentare

27.04.2013 09:56 Uhr

tolle Sache

.. aber sollten die Windkraftpläne vor Ort voll umfänglich durchgesetzt und ausgeführt werden, dann wird das nicht mehr lustig sein. Von Pfaden kann dann nicht mehr gesprochen werden, eher an eine Autobahn erinnernde Trassen,

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