Vom Häckselplatz zum Hundekot

Die Teilortsversammlung in Mittelrot stößt auf großes Interesse. Fichtenbergs Bürgermeister Roland Miola informiert über aktuelle Themen.

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Aufmerksame Zuhörer lauschen im „Hirsch“ in Mittelrot den Berichten von Bürgermeister Roland Miola. Später besteht Gelegenheit zur Diskussion.  Foto: 

Das Interesse an aktuellen kommunalpolitischen Themen, die die Gemeinde Fichtenberg und ihre Teilorte bewegen, ist groß. Mühelos füllten die Einwohner aus Mittelrot, Michelbächle, Kleehaus, Reutehaus und Rauhenzainbach den Raum im Mittelroter „Hirsch“ zur informativen Teilortsversammlung.

Zuschüsse erhofft

Eher beiläufig wurde von den Bürgerinnen und Bürgern zur Kenntnis genommen, dass die neuralgischen Punkte der Krötenwanderung in Fichtenberg künftig ohne händischen Einsatz vieler Helfer durch stationäre Zäune in den Griff zu bekommen sind. Bürgermeister Roland Miola hofft dabei auf die Unterstützung von Land und Landkreis Schwäbisch Hall mit Zuschüssen aus der Landesstiftung.

Entgegen ursprünglicher Befürchtungen, dass die Anlieferungen beim Häckselplatz in Mittelrot, den die Gemeinde in Eigenregie betreut, zu Verkehrsproblemen führen könnten, schätzen die Mittelroter, dass die zeitlich beschränkten Anlieferungen um ein Drittel abgenommen hätten. Der Vorschlag von Platzbetreuer Ewald Schönemann, die Öffnungszeiten des Platzes zu erweitern, wurde allgemein für gut befunden.

Hundekot und die Parksituation in der Michelbächle Straße erregten dagegen die Gemüter der Anwesenden und führten zu kontroversen Diskussionen. Kottüten im Viehfutter sind für Landwirte besonders ärgerlich – und obendrein für das Vieh gefährlich. Der Bürgermeister bat deshalb um Meldung von Beobachtungen, wenn Hundehalter Tüten mit Hundekot unsachgemäß entsorgen, also einfach in die Landschaft werfen.

Mittelbar fühlten sich die Einwohner der östlichen Gemeindebezirke von der Benutzung der Fußgängerunterführung in der Rathausstraße durch verschiedene Motorfahrzeuge betroffen – nämlich als Besucher von Festen in der Fichtenberger Rathausstraße oder in der Gemeindehalle. Die Gemeindeverwaltung will versuchen, dieses unzulässige Treiben durch entsprechende Maßnahmen abzustellen. Aber auch Bürgermeister Miola hatte an diesem Abend verschiedene Anliegen auf dem Herzen: Das Milchhäusle in Michelbächle ist das einzige in der Gemeinde erhaltene Gebäude dieser Art. Risse im Mauerwerk des Häusles lassen auf eine Absenkung schließen. Um das kleine Gebäude zu erhalten, bat er um tatkräftige Unterstützung aus der Bevölkerung.

Aus für das alte Backhaus

Unrettbar dem Untergang geweiht ist dagegen das ehemalige Backhaus am Mittelroter Schulhaus. Auch für die Versammlungsteilnehmer schien das Backhaus nicht erhaltenswert, zumal es an wesentlichen Einrichtungen zum Backen fehlt.

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