Versammlung der westlichen Teilorte Fichtenbergs im Langert und Hornberg

Mit einer Teilortsversammlung für die westlichen Teilorte der Gemeinde Fichtenberg, zu denen Langert, Hornberg, Pupphof, Plapphof und Retzenhof gehören, löste Bürgermeister Miola ein Versprechen ein.

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Die Teilortsversammlung für die westlichen Teilorte der Gemeinde Fichtenberg fand unter freiem Himmel statt.  Foto: 

Bürgermeister Roland Miola löste mit der Teilortsversammlung für die westlichen Teilorte ein Versprechen ein, das er im Ratssaal des Rathauses im Frühjahr gegeben hatte. Die Versammlung fand am Freitag unter freien Himmel beim Langerter Gerätehaus und Hornberg statt. Weltbewegende Themen standen nicht auf der Tagesordnung der Versammlung. Zur Diskussion standen zum einen die Sanierung der Kreisstraße von der Schanz bis zur Kreisgrenze beim Abzweig Hornberg und die Randbefestigung an der Verbindungsstraße vom Schützenhaus zum Langert. Kontrovers wurde die Sanierung der Kreisstraße von den Beteiligten diskutiert.

Im Langert wurde durch deren Sanierung befürchtet, dass sie den Durchgangsverkehr verleiten würde, die gebotene Höchstgeschwindigkeit von Tempo 50 erst recht nicht einzuhalten. Es solle nur eine ebene Fahrbahn hergestellt werden, beteuerte der Bürgermeister. Mit einer Sanierung sei kein Ausbau verbunden. Er verwies dazu auf die Sanierung der Straße zum Erlenhof, die unter den gleichen Bedingungen erfolgte. An der 7,5-Tonnenbeschränken soll außerdem nicht gerüttelt werden, versprach Miola. Er erwarte für den Teilort in nächster Zeit ohnehin ein erhöhtes Verkehrsaufkommen, wenn durch die Vollsperrung und Sanierung der L1066 ortskundige Verkehrsteilnehmer über die Verbindungsstraße zum Langert und weiter über die Kreisstraße ausweichen würden. Die Tendenz der Teilortbewohner, die Straße nicht zu sanieren, wurde durch ein klares Votum bestätigt. Der Bürgermeister wird deshalb beim Kreis auf eine ordentliche Instandhaltung der Straße hinwirken.

Die Verbindungsstraße vom Schützenhaus zum Langert wird bei Starkregen regelmäßig durch Schotter der Randbefestigung überschwemmt, beklagten die Versammlungsteilnehmer. Sie schlugen daher eine stabile Befestigung der Randstreifen des ohnehin schmalen Sträßchens vor, vergleichbar mit der an der Straße von Hönig gen Ruppertshofen im Ostalbkreis. Eher unproduktiv verlief die Schlussdebatte über die Sicherheit von Kleinkindern im Schul- und Kindergartenbus im Licht der zwischenzeitlich erstrahlten Straßenlampe. Das besondere Straßenlampen-Problem im Teilort Hornberg wurde anschließend im Beisein einiger Gemeinderäte mit der dortigen Bevölkerung gelöst.

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