Ulrich Bartenbach zog es ins Rathaus statt ins Cockpit

Krankenhaus, Umgehungsstraße, Gewerbestruktur, Stadtmarketing - dies und noch viel mehr kam beim RUNDSCHAU-Ortstermin in Gaildorf zur Sprache. Bürgermeister Bartenbach stand Rede und Antwort.

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  • Schmunzelt, wenn er sich an seinen frühen Berufswunsch erinnert: Ulrich Bartenbach wollte Pilot werden. Foto: kr 1/2
    Schmunzelt, wenn er sich an seinen frühen Berufswunsch erinnert: Ulrich Bartenbach wollte Pilot werden. Foto: kr
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Gaildorfs Bürgermeister Ulrich Bartenbach ist heute auf den Tag genau 100 Tage im Amt. Offiziell zumindest. Denn der erfahrene Verwaltungsbeamte, Jahrgang 1952, war zuvor - nach dem Abschied des in Calw zum OB gewählten Ralf Eggert - Monate lang kommissarischer Rathauschef. Mehr noch: Als langjähriger Beigeordneter der Stadt und hauptamtlicher Bürgermeister-Vize beackert der gebürtige Gaildorfer, der in Westheim zu Hause ist, ein ihm wohl bekanntes, weites Feld.

Insofern macht Ulrich Bartenbach über das Mini-Jubiläum, das traditionsgemäß in den Rathäusern gefeiert wird, wenig Aufhebens. Am Mittwochabend während des RUNDSCHAU-Ortstermins plauderte er über sein nicht erst 100 Tage währendes Engagement für eine gedeihliche Zukunft der Stadt. Schon als Kämmerer war er bedacht, sparsam mit dem Geld der Steuerzahler umzugehen, weshalb ihm oft - im positiven Sinn - nachgesagt wurde, er sei knauserig.

Wohl hätten die mehr als 150 Gaildorfer, die gekommen waren - wegen schlechter Wetterprognosen war die Veranstaltung von der Kirchstraße in die Körhalle verlegt worden -, auch Konkretes über die Zukunft des Krankenhauses gehört. Bartenbach verwies jedoch auf die laufenden Verhandlungen zu diesem hochsensiblen Thema, an denen er maßgeblich beteiligt ist - und beschränkte sich auf die Erklärung, er sei zuversichtlich, dass es in der kleinen Klinik, die zum Monatsende geschlossen werden soll, in irgendeiner Form weitergehen werde. Ein entsprechendes Konzept werde derzeit erarbeitet.

Zum Stapel "Unerledigtes", den er mit Amtsantritt übernommen hatte, zählen unter anderem auch die Gewerbeansiedlung im Bereich der Inneren Karlstraße, die in diesen Tagen neu erschlossen wird, und das Bemühen um einen Bau- und Heimwerkermarkt. Im letzteren Fall zeichnet sich laut Bartenbach derzeit noch keine konkrete Lösung ab . . .

Sehr viel kommunalpolitisches "Schwarzbrot" nimmt den Bürgermeister darüber hinaus in Beschlag. Und doch ist die Kommunalpolitik, so trocken sie manchem Bürger auch erscheinen mag, seine Leidenschaft. Wenngleich, wie der Rathauschef an diesem Abend verriet, er früher doch gerne Pilot geworden wäre und er sich heute noch gern an diesen jugendlichen Berufswunsch erinnert. - Morgen mehr zum RUNDSCHAU-Ortstermin.

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