Taschowsky: "Vortreten und etwas bewirken"

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Es stimme schon, was in der RUNDSCHAU über ihn stand, meint Oliver Taschowsky: Für die meisten Gaildorfer sei er ein unbeschriebenes Blatt. Seine Befähigung als Bürgermeister steht für ihn freilich außer Frage: Er habe Verwaltungserfahrung im Jura-Studium gewonnen, das er aus familiären Gründen kurz vorm Examen abbrechen musste, erklärt der 42-jährige Vater von zwei Töchtern, der vor 20 Jahren aus dem Sächsischen ins Schwäbische kam, seinen Zuhörern. Verantwortungsbewusstsein zeige er in seinem heutigen Beruf: Als Fachwirt im Sozial- und Gesundheitswesen (IHK) arbeitet Taschowsky mit Menschen mit Behinderung - "und was ist schwieriger, als Verantwortung für andere zu übernehmen?"

Er wolle jetzt "vortreten und etwas bewirken", sagt Taschowsky. Gaildorf sei eine "hübsche kleine Stadt mit eigenem Flair" und er wolle dazu beitragen, sie zu einem "lebenswerten Ort" zu gestalten, auf den man stolz sein könne und in dem man alt werden möchte. Dazu benötige man einen Haushalt, der Handlungsspielräume zulasse, Unternehmen, die ihre infrastrukturellen Bedürfnisse erfüllt sehen, sichere Arbeitsplätze, familienfreundliche Strukturen, ein funktionierendes Bildungswesen und eine transparente Verwaltung. Er könne sich durchaus vorstellen, Gaildorf zu einem "Mekka für Start-ups" zu entwickeln, sagt Taschowsky. Deshalb werde er sich für schnelle Internet-Zugänge starkmachen.

Er sei unabhängig und ein Gegner jeglicher Klientelpolitik, betont Taschowsky. Sollten ihn die Wähler "zum Gaildorfer" machen, verspricht er, werde er konstruktiv sein und jederzeit ansprechbar - als Verwaltungschef ebenso wie als Vorsitzender des Gemeinderats.

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