Sommerliche Oktoberfeststimmung

Der Musikverein Hausen trifft den Nerv des Publikums. Sein traditionelles Sommerfest war einmal mehr zum Publikumsmagneten geworden.

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Die „Members“ ließen es auch im Rottal krachen. Die Band rockte das vollbesetzte Zelt.  Foto: 

Für vier Tage war das idyllische Hausen an der Rot wieder einmal der Nabel der Partyszene im Limpurger Land. Das Sommerfest des Musikvereins stand – was Angebot, Stimmung und Besuch anbelangt – den Vorgängerfesten in nichts nach. Und so hielten die Verantwortlichen im Großen und Ganzen an dem bewährten und erfolgreichen Konzept fest.

Gestartet wurde, wie berichtet, nach dem Festzeltgottesdienst an Fronleichnam, der ganz im Zeichen der Blasmusik stand. Nach der Eröffnung durch die Gastgeber unterhielten die Stadtkapelle Asperg und der Musikverein Oberbrüden die Besucher. Am Freitag waren Dirndl und Lederhosen obligatorisch: Die „Hausener Zeltgaudi“ war sozusagen die Einstimmung für den Auftritt der „Members“ am Samstag.

Preisgekrönte Musiker

Und schon auf dem Weg in den Oberroter Teilort war zu spüren, dass dort etwas Besonderes stattfinden musste. Viele Menschen machten sich zu Fuß auf den Weg zum Festplatz, der Strom der Besucher schien kaum abzureißen. Kein Wunder, hatte doch das Partyvolk die „Members“ vom vergangenen Jahr noch in bester Erinnerung. Die bayerische Stimmungsband zählt zu den Top Acts in Deutschland. Beleg dafür ist die Tatsache, dass die Musiker den Fachmedienpreis 2012 und 2014 als beste Stimmungs- und Partyband erhalten haben. Sie sind auch die Hausband der Deutschen Messe AG Hannover und unterhalten während der Hannover Messe und der CEBIT die Besuchermassen.

Und sie sind wiesn- und wasen­erfahren: In diesem Jahr sind sie die Hausband in Wilhelmers Schwabenbräuzelt auf dem Cannstatter Wasen und absolvieren dort einige ihrer 110 Auftritte in diesem Jahr, die sie neben Hausen auch noch  nach Österreich, in die Schweiz, die Niederlande und nach Italien führen.

Das Erfolgsgeheimnis wurde auch in Hausen deutlich: Die Band spielt kein Standardprogramm, sondern passt sich den Wünschen und Bedürfnissen des Publikums an. Und das mit einer perfekten Performance. Durch ihr breitgefächertes, temperamentvoll vorgetragenes Repertoire – von den internationalen und deutschen Top 40 über Peter Maffay bis hin zu AC/DC, von den Zillertaler Schürzenjägern bis Andreas Gabalier – erreichten sie auch im Rottal das bunt gemischte Publikum, das sämtliche Altersgruppen repräsentierte.

„Hände zum Himmel“

Nach einer kurzen Aufwärmphase war die Stimmung schnell am Kochen. Es war noch nicht dunkel, da wurde schon auf den Tischen getanzt und geschunkelt – und es gingen die „Hände zum Himmel“.

Die Einzigen, die nicht richtig mitfeiern konnten, waren die vielen Helferinnen und Helfer des Musikvereins, die im vollbesetzten Zelt  Schwerstarbeit zu verrichten hatten. Gefragt waren Getränke und Speisen, die auch im Angebot der Wasen- oder Wiesn-Zelte zu finden sind. Dank der großen Routine gab es hier keine allzu langen Schlangen.

Wem es im Zelt zu warm wurde, der konnte sich im Freien auf dem Rummelplatz etwas abkühlen oder einfach ein „Schwätzle“ halten. Zumal das Wetter an allen Tagen mitspielte und so seinen Teil zum Gelingen des diesjährigen Sommerfestes beitrug. Für die Organisatoren heißt es nun nach kurzer Erholungspause: Nach dem Sommerfest ist vor dem Sommerfest. Die Limpurger Partygemeinde freut sich schon darauf.

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