So Ebbes: Wildschwein verirrt sich in Rathaus - Dorfrocker in Unterrot

Ein halbwüchsiger Vierbeiner hat kürzlich in Aalen für Aufregung gesorgt: Ein Wildschwein habe sich in die Rathaus-Tiefgarage verirrt, wurde der Polizei gemeldet. Diese und weitere So-Ebbes-Meldungen:

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    Archivhund Helene trägt dieser Tage T-Shirt. Foto: 
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    Die Dorfrocker mitten im Blitzlichtgewitter.
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Was schenkt man drei Jungs vom Dorf, wenn sie zu Besuch kommen? Was Typisches soll es sein, am besten auch was Leckeres – und so kamen die „Dorfrocker“ aus Unterfranken nach ihrem Kurzbesuch im Unterroter Kindergarten nicht nur zu einer CD mit dem Auftritt ihrer jüngsten Fans beim Kindergarten-Sommerfest, sondern auch zu einer Kiste „Häberlen Spezial“. Und damit es gerecht zugeht, hatten die Kids nicht nur jede Flasche schön verziert, sondern auch mit dem Konterfei eines der drei Brüder versehen – so gibt es keinen Streit! Möglich, dass es nicht bei der einen Kiste bleibt: „Wenn's euch schmeckt – da gibt's noch mehr!“ riefen die Erzieherinnen den Jungs zum Abschied hinterher.
 


Zwar sind die „Dorfrocker“ inzwischen einiges an Blitzlichtgewitter gewöhnt – aber mit so viel Ansturm hatten sie am vergangenen Samstag im Unterroter Kindergarten nicht gerechnet. Zum obligatorischen Gruppenbild sahen sie sich plötzlich 20 Fotografen gegenüber, die drauf los knipsten, was das Zeug hielt – bis das Trio verzweifelt fragte: „Und wer ist jetzt eigentlich von der Presse?“ Die Antwort: Keiner. Die Fotografin der RUNDSCHAU war im Rummel gnadenlos abgedrängt worden.
 


Ein halbwüchsiger Vierbeiner hat kürzlich in Aalen für Aufregung gesorgt: Ein Wildschwein habe sich in die Rathaus-Tiefgarage verirrt, wurde der Polizei gemeldet. Eine Streife konnte tatsächlich einen jüngeren, etwa 35 Kilogramm schweren Keiler feststellen, der wie wild zwischen den geparkten Fahrzeugen umherrannte. Nachdem die Passanten in Sicherheit gebracht worden waren, machte der äußerst aggressive Schwarzkittel einen Polizeibeamten als neuen Gegner aus und rannte wild auf diesen zu. Der Ordnungshüter wehrte sich und streckte jedoch den Keiler gekonnt mit der Dienstpistole nieder. Die Beute dieser nicht alltäglichen Jagd konnte anschließend einem Jäger übergeben werden, der im Stadtgebiet bereits auf der Suche nach der verirrten Wildsau war.pol


Als Giora Feidman kürzlich im Haller Neubau konzertierte (die RUNDSCHAU berichtete), war der jüdische Musiker nicht der einzige Klarinetten-Profi im Saal. Auch Richard Beißer, ehemaliger Leiter der im früheren Kocher-Knast angesiedelten Musikschule, Bühlertanner Blasorchesterdirigent und erfahrener Instrumentallehrer, war anwesend und schließlich in euphorischer Stimmung. „Die Musik geriet nicht nur zum Ohrenschmaus, es war auch eine Augenweide, wie die vier Instrumentalisten ihr Musizieren gelebt haben“, schwärmte der Experte. Selbst diesem Fachmann ging „das tolle Konzert“ wirklich „unter die Haut“. Besonders fasziniert zeigte sich Beißer von den Arrangements. Insgesamt ein einmaliges Geschenk zu dessen 63. Geburtstag, den der stets freundliche Beißer dann am 12. Januar feierte. Freilich: Klezmer-Guru Feidman war bei seinen beiden Signierterminen so mit sich selbst beschäftigt und offensichtlich von seiner Performance erschöpft, dass er sich mit dem wisssbegierigen Richard Beißer nicht auf ein intensives Fachgeplänkel einlassen wollte. Wie verhält es sich mit dem Mundstück der Firma Pomarico? Warum ein Klarinette aus Glas?haku


Archivhund Helene, treuer Vierbeiner der Gaildorfer Stadtarchivarin Dr. Heike Krause, meldet sich nach einer Verletzungspause wieder „zu Wort“. Was die clevere Hundedame schreiben würde, wenn sie es könnte? Hier ihr Kommentar: „Allmählich mache ich mir doch Gedanken: Als vor langer, langer Zeit die Kleiderfrage gestellt wurde und Adam und Eva das Feigenblatt wählten, haben meine Vorfahren sich für einen schicken Pelzmantel entschieden. Das Tolle dabei: Für unseren Pelzmantel musste kein anderer Vierbeiner sein Leben lassen. Er ist uns sozusagen auf den Leib geschneidert, ist pflegeleicht und passt sich den Jahreszeiten wunderbar an. Ich habe mir das kleine Schwarze ausgesucht, denn es kleidet mich ungemein und betont meine schlanke Figur sehr vorteilhaft.

Doch seit einigen Tagen nötigt mich meine Menschin, ein weißes T-Shirt zu tragen. Das ist echt peinlich, zudem es mir viel zu groß ist. Meine Menschin hat mir das dann erklärt: Weil mir ein anderer Vierbeiner – auch noch ein Artgenosse! – ein Loch in den Pelzmantel gemacht hat, das dann von einer anderen Zweibeinerin geflickt wurde, muss ich den Fummel über mich ergehen lassen. Eine Alternative, damit ich das Loch nicht selbst behandle, sei ein Trichter über den Kopf. Als mir meine Menschin dieses Ungetüm gezeigt hat, zog ich das T-Shirt doch vor. Ich werde mal meine Vorfahren fragen, wie sie das mit den Löchern so handhaben. Wölfe mit T-Shirt oder Trichter habe ich auf jeden Fall noch nie gesehen!“ Die „So ebbes“-Redaktion auch nicht.

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