SO EBBES vom 5. April 2014

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    Wolfgang Knausenberger nimmt den grafischen Irrtum mit Humor. Foto: Hans Kumpf
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    Kein Hinweis auf Hessental, das ärgert die Haller. Foto: Hans Kumpf
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Manchmal packt auch die Kollegen in der Polizei-Pressestelle der Rappel. Unter dem Titel "Luke Skywalker braucht keinen Helm" schickten sie am Dienstag folgende Meldung in die Redaktion:

"Am Montagnachmittag surfte einer Polizeistreife in der Hauptstraße von Rot am See ein Mofa entgegen. Am Mofa waren unter den Trittflächen Tagfahrlichter angebracht, die den Eindruck vermittelten, als ob das Zweirad schwebe. Da der Fahrer zudem keinen Helm aufhatte, sollte das Mofa kontrolliert werden. Als der Fahrer die Absicht erkannte, schwebte er davon. Da in der Sackgasse, in die er dabei einfuhr, auch in Mofa-Flughöhe Hindernisse stehen, konnte die Polizei trotz konventioneller Verfolgungstechnik den Piloten schnell stellen. Dabei stellte sich heraus, dass das Mofa auch nicht versichert war. Weil es sich beim Piloten um einen ausländischen Staatsbürger mit ausländischem Wohnsitz handelte, musste er eine von der Staatsanwaltschaft festgelegte Sicherheitsleistung in Höhe von 150 Euro hinterlegen, welche als voraussichtliche Geldstrafe hinterlegt werden".

Die Haller sind verärgert, wie ihr Stadtbahnhof und erst recht die Station in Hessental von der Deutschen Bahn vernachlässigt wird. Für Stuttgart 21 hat man Milliarden-Moneten, nicht aber für eine Toilettenanlage und barrierefreie Zugänge. Und nun auch das noch: Wenn man in Backnang Richtung Crailsheim reisen will, wird auf der elektronischen Anzeigetafel Schwäbisch Hall schlichtweg negiert. Immerhin wird dem Fahrgast mitgeteilt, dass es einen Halt gibt in Gaildorf West. Arme Haller!Irren ist grafisch: Mit "Ungarische Paprika" war ein Wohltätigkeitskonzert betitelt, das am Donnerstag im Haller Theaterkeller stieg. Dazu wurden vielerorts auch schöne Plakate aufgehängt mit einem knallroten Nachtschattengewächs als Hingucker. "Das sind doch eindeutig Peperonis", stellte Fachmann Wolfgang Knausenberger fest, der einen traditionsreichen Feinkostladen betreibt. Und es handle sich auch nicht etwa um Spitzpaprika, fügte er auf Nachfrage hinzu. So muss Knausenberger die Irrungen eines Grafikers an der Außenwand seines Geschäfts in der Schwäbisch Haller Kreuzäckersiedlung oberhalb der Bausparkasse dulden. Aber Knausenberger nahm es mit Humor.

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