SO EBBES vom 24. Oktober 2015

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  • Dr. Walter Müller (links), seit wenigen Tagen Träger des Bundesverdienstkreuzes, und sein Namensvetter Wolfgang Müller, heute Kronmüller. 1/3
    Dr. Walter Müller (links), seit wenigen Tagen Träger des Bundesverdienstkreuzes, und sein Namensvetter Wolfgang Müller, heute Kronmüller. Foto: 
  • Diese prächtige Krause Glucke hat Gert Dreßner entdeckt. 2/3
    Diese prächtige Krause Glucke hat Gert Dreßner entdeckt. Foto: 
  • Der jazzende Saxophonist Ekkehard Rössle in Hall. 3/3
    Der jazzende Saxophonist Ekkehard Rössle in Hall. Foto: 
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Müller und Müller, aber mit Kron(e): Am Dienstag wurde im Haller Rathaus der Gynäkologe, Stadtrat und Landesparlamentarier Dr. Walter Müller mit dem Bundesverdienstorden ausgezeichnet (die RUNDSCHAU hat berichtet). Bei dieser Gelegenheit trafen sich auch Veteranen des Jugendclubs "alpha 60", den der mittlerweile 72-Jährige gegründet hatte. Zur ersten Garde gehörte damals ein Namensvetter mit dem Vornamen Wolfgang, der in den wilden Sechzigern mitunter mit dem Club-Chef verwandtschaftlich in Beziehung gebracht wurde. Längst heißt der ehemalige Revoluzzer Wolfgang Müller etwas anders: Er hat sich sozusagen mit einer royalen Vorsilbe geschmückt und nennt sich Kronmüller - nach seiner Frau.Der Haller Kantor Kurt Enßle führte in der Michaelskirche neulich seine Eigenkomposition "Dreizehn Engel" auf. Mit dem Organisten musizierten der jazzende Saxophonist Ekkehard Rössle und die glockenhell tönende Sopranistin Johanna Boyny. Allenthalben zarte Sounds mit signifikanten Halbtonmotiven beim Eingangssatz "Engelsklang", der ebenfalls etwa dreiminütige zweite Satz war betitelt mit "Gelber Engel". Da tauchte immer wieder ein abwärts geführtes Quart-Motiv auf - aber nicht etwa die Tonfolge A-D-A-C . . . Außerdem charakterisierte Kurt Enßle noch einen weißen, roten und grünen Engel, nicht jedoch einen blauen - vermutlich wollte er "Professor Unrath" und Marlene Dietrich nicht in die Quere kommen.Die Krause Glucke oder Fette Henne, botanisch "Sparassis crispa", ist eine parasitische Pilzart aus der Familie der Gluckenverwandten, deren großer, ockergelblicher Fruchtkörper mit seinen krausen Verzweigungen an einen Badeschwamm erinnert. So steht es im Online-Lexikon "Wikipedia". Obendrein ist dieses Gewächs auch noch eine wahre Delikatesse, wie viele Pilzsammler betonen. Und obwohl die Krause Glucke heuer nur sehr selten in hiesigen Breiten zu finden ist, darf sich Gert Dreßner aus Großaltdorf dennoch als Glückspilz fühlen: Vor kurzem hat er in der Nähe von Winzenweiler ein Prachtexemplar mit 25 Zentimetern Durchmesser entdeckt (siehe Foto). Na dann, guten Appetit!

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