Schulkunst in der Galerie

Zum 14. Mal hat die IG Kunst am vergangenen Sonntag ihre Schülerkunstpreise verliehen. An dem Wettbewerb zum Thema "Nah dran" beteiligten sich die Peter-Härtling-Schule und die Schloss-Realschule.

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Vergangenen Sonntag verlieh die IG Kunst zum 14. Mal ihre Schülerkunstpreise. Die Gewinner - Maler, Zeichner, Grafiker, Bildhauer, Fotografen und Objektkünstler der Schloss-Realschule und der Peter-Härtling-Schule - begaben sich zu diesem Anlass zusammen mit ihren Kunsterziehern und Fan-Familien in den Wurmbrandsaal. Unter den Gästen befand sich auch wieder Wolfgang Kabler von der Senator-Hans-Kupczyk-Stiftung, der auch Mitbegründer der IG Kunst ist. Als Kandidat für den Gaildorfer Bürgermeisterposten zeigte der SPD-Abgeordnete Nik Sakellariou Präsenz.

Franz-Walter Schmidt und Verena Geiger zelebrierten als Vorstands- und Jurymitglieder die Preisverleihung. Schmidt besprach die prämierten Kunstwerke und vergab die Preise, während Geiger Fotos von den jeweiligen Arbeiten an die Wand projizierte.

"Close up" habe das Thema zunächst geheißen, sei aber dann wegen seiner zu eng gefassten Bedeutung in "Nah dran" umgemodelt worden, erklärte Schmidt in seiner Einführung. "Nah dran" war von den jungen Künstlerinnen und Künstlern auf erfreuliche Weise kreativ verschieden veranschaulicht worden. Einige verbanden das Thema mit dem Erreichen von Zielen auf diversen Gebieten oder mit menschlicher Annäherung, andere zeigten, dass sich mit zunehmender Nähe Bildausschnitte ändern oder dass in der Nähe sichtbar wird, was normalerweise dem Auge entgeht, oder - umgekehrt - dass ein als Ganzes erfahrenes, vertrautes Objekt durch Nähe optisch verfremdet wird, nämlich in Teilstücke zerfällt.

Insgesamt 15 Arbeiten prämierte die Jury. Für die Peter-Härtling-Schule gab es zwei Gruppenpreise; die Schloss-Realschule erhielt 26 Einzelpreise für 13 Einsendungen, teils Einzel-, teils Gemeinschaftsarbeiten. Dank der Fördergelder der Kupczyk-Stiftung konnte die IG Kunst "noble" Preise verteilen, etwa Kunstbücher von Karin Kneffel, einer Meisterschülerin Karl Richters, des Weiteren gerahmte Original-Holzschnitte des belgischen Grafikers, Zeichners und Malers Frans Masereel und des deutschen Grafikers und bildenden Künstlers HAP Grieshaber.

Schmidt wob in kleinen Ansprachen Verbindungen zwischen prämierten Arbeiten und den dafür zuerkannten Preisen. Ein vielteiliges Puzzle war ebenfalls darunter. Beim Zusammenfügen sei man nämlich, so Schmidt, oft "nah dran" und öfter noch "nah vorbei".

Bewerber für Förderpreise gab es in diesem Jahr nicht. Das Schenk-von-Limpurg-Gymnasium war nur vertreten durch Rebecca Gschwendtner (Klasse 8), die mit zwei kundigen Einlagen auf dem Piano zum Glanz des Geschehens beitrug.

Info In der Galerie im Alten Schloss sind alle Einsendungen, auch die nicht prämierten, zu einer sehenswerten Ausstellung zusammengefasst. Die Ausstellung kann am kommenden Samstag und Sonntag, jeweils von 15 bis 18 Uhr besichtigt werden.

Die Preisträger des 14. Schülerkunstpreises

Die mit Preisen bedachten 15 Arbeiten werden in der RUNDSCHAU wieder einzeln vorgestellt. Zwei Gruppenpreise gingen an die Peter-Härtling-Schule. Des weiteren prämierte die Jury 13 Einsendungen der Schloss-Realschule, bestehend aus Einzel- und Gemeinschaftsarbeiten. Dafür wurden insgesamt 26 Preise vergaben an (in der Reihenfolge ihrer Vorstellung durch die Jury) Linda Kipfel, Alicia Laier und Jonas Kühne (Klasse 8c), Vanessa Frankhauser (10b), Jule Widmann, Jeanne Kern und Ayleen Neumann (7c), Anna Schwab, Vanessa Zörner und Lena Müller (7c), Alina Dietrich, Michelle Wahl und Elina Abele (6a), Sarah Maier und Selina Gaukel (7b), Jonas Hägele, Dilges Bozan, Nico Zertmann, Bugra Sahin, Luisa Kühnle und Celine Hägele (6a), Agatha Neumann und Betül Bektas (6d), Alina Dix (7e), Anna-Lena Kunz und Luisa Röther (7c).

IK

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