Schulgarten auf Vordermann gebracht

Im Fichtenberger Schulgarten wird wieder gegärtnert. Grundschüler haben die Beete reaktiviert und auch schon die ersten Radieschen geerntet.

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Kinder der Fichtenberger Grundschule im  Schulgarten. Die kleinen Schulgärtner werden von Andreas Kort betreut.  Foto: 

Seit September 2015 gibt es ihn wieder, den Schulgarten der Fichtenberger Grundschule. Mit viel Arbeit, Schweiß und Fleiß haben Schüler der Klassen 3 und 4 Beete ausgehoben, ein Hochbeet errichtet und das Gelände auf Vordermann gebracht. Dass Gartenarbeit nicht nur aus Säen und Gießen besteht, erfuhren die Kinder, als es ans Unkrautentfernen ging. Doch die Ergebnisse entschädigen für so manches: Kürzlich wurden die ersten  Radieschen geerntet, als Salat zubereitet und verzehrt.

Um einen zusätzlichen Anreiz zu schaffen, wurde der Schulgarten bei der Schulgarteninitiative „Lernen für die Zukunft – Gärtnern macht Schule“ in Baden-Württemberg angemeldet. Am 10. Juni besichtigte eine Prüfungskommission des Regierungspräsidiums (RP) den Garten, beriet die kleinen Gärtner und machte Zukunftsvorschläge. Die Schüler präsentierten ihr Projekt auf Plakatwänden und boten den Damen und Herren vom RP selbstgemachte Kräuterbutterbrote mit Erzeugnissen aus dem Schulgarten an.  Anschließend führten sie die Kommission durch den Garten.

Die Schulgarteninitiative zeigte auch mit einen Info-Stand bei der 1200-Jahr-Feier in Fichtenberg Präsenz. Neben einem Tisch mit Kräuterbutterbroten waren Plakatwände aufgestellt und die Schüler erläuterten das Projekt.

Die Betreuer Veronika Nagel und Andreas Kort danken für die Spenden, die für das Saatgut des nächsten Jahres verwendet werden sollen. Ziel ist es, den Schulgarten in Zukunft nicht nur als AG zu betreiben, sondern ihn auch im Curriculum der Schule zu verankern und klassenübergreifend an ihm weiterzuarbeiten.

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