Saftige Ohrfeige nach dem Sieg

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An was denkt Klaus Steininger aus Oberrot, wenn er auf die Weltmeisterschaft des Jahres 1954 angesprochen wird? An eine saftige Ohrfeige! Wie passt denn das zusammen?

Hier seine Geschichte: Als er am 4. Juli 1954 "im zarten Alter von zehn Jahren" freudestrahlend auf den Herrn Papa zugelaufen sei mit den Worten "Vati, wir sind Weltmeister", habe der ihm als erstes "eine Mords-Maulschelle" verpasst.

Und das kam so: Der Vater war zu dieser Zeit Regisseur der Bastei-Festspiele in Nördlingen. Und an jenem denkwürdigen Tag wurde "Jedermann" gespielt. "In diesem Stück", erinnert sich Klaus Steininger, "hatte ich auch eine kleine Rolle" - an diese jedoch im WM-Trubel gar nicht mehr gedacht. Nur mit Hilfe der für die Kostüme und das Schminken Verantwortlichen sei es dann doch noch gelungen, "mich rechtzeitig zum Stichwort auf die Bühne zu bekommen."

Klaus Steininger hatte damals "total die Zeit vergessen", wie er unserem "WM-Stammtisch" berichtet. Kein Wunder, gab es doch in der Straße, in der seine Familie zu Hause war, nur ein einziges Fernsehgerät. Und wenn schon die Gelegenheit bestand, ein solches Großereignis mitzuverfolgen, das als "Wunder von Bern" in die Geschichte eingehen sollte . . .

Nun, "die Watschn habe ich locker weggesteckt", schmunzelt Steininger, "wir waren ja Weltmeister!"

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