Ovationen für den Nachwuchs Schulkonzert des Gaildorfer Gymnasiums

Das Schulkonzert 2012 des Schenk-von-Limpurg-Gymnasiums bot ein breites Spektrum von Klassik über Jazz bis zur Rockmusik. Den Schülern hat es großen Spaß gemacht, das Publikum war begeistert.

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  • Gänsehaut-Momente im Schenk-Albrecht-Saal. Rechts: Franziska und Lisa-Marie Haid trugen "Die Rose" vor. Mitte: Laura Nagel und Karolin Theurer überzeugten als Jazz-Duo. Rechts: Florian Brandt zeigte professionelle Marimba-Leistungen. 1/4
    Gänsehaut-Momente im Schenk-Albrecht-Saal. Rechts: Franziska und Lisa-Marie Haid trugen "Die Rose" vor. Mitte: Laura Nagel und Karolin Theurer überzeugten als Jazz-Duo. Rechts: Florian Brandt zeigte professionelle Marimba-Leistungen.
  • Der große Chor überzeugte das Publikum mit Titeln aus "Starlight Express". Fotos: Reinhold Haring 2/4
    Der große Chor überzeugte das Publikum mit Titeln aus "Starlight Express". Fotos: Reinhold Haring
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Um es vorneweg zu sagen: Die Darbietungen des diesjährigen Schulkonzertes des Schenk-von-Limpurg-Gymnasiums im voll besetzten Schenk-Albrecht-Saal hatten ein hohes Niveau - ihre Nervosität war den Akteuren kaum anzumerken. Der Erfolg war sicherlich auch ein Verdienst der Musiklehrer Vincent Eissing-Boyny, Bernd Scheiderer und Axel Spix.

Der Chor der Klasse 5a/b und der kleine Chor der Unterstufe überraschte mit einem gemeinsamen Auftritt von Schülerinnen, Schülern und Eltern. Sie unterhielten das Publikum mit Mozarts "Bona Nox", dem ungewöhnlichen "Rondo" von Schiffels, das Dirigent Vincent Eissing-Boyny als "Röntgenbild der Musik" bezeichnete, einer Bach-Hommage in Kanongestalt, Emily Crockers "Calypso-Gloria" sowie "I can tell the world" von Jester Hairston. Die Darbietung zeigte eindrucksvoll, dass Musik keine Altersgrenzen kennt und wie eine Zusammenarbeit Schule-Elternhaus in der Praxis aussehen kann.

Es ist schon gute Tradition, dass der Unterstufenchor auf die kommende (Musik)Theateraufführung der Unterstufentheater AG hinweist. In diesem Jahr steht das Musical "Götter-Olympiade" von Cäcilia und Johannes Overbeck auf dem Programm. Die Songs "Warum sind wir, wie wir sind", "Der Stärkere gewinnt" und "Ich will schön sein begeisterten nicht nur, sondern schürten Vorfreude auf die Aufführung.

Auch der große Chor hatte sich dem Musical verschrieben. Hier stand das Musical "Starlight Express" von Andrew Lloyd-Webber auf dem Programm. Der Chor sang "Rolling Stock", "hell whistle at me", "Pumping Irion, "U.N.C.O.U.P.O.L.E.D, "Crazy, "Make up my heart und "Theres a light at the end of the tunnel. Wären noch ein Paar Skater in Kostümen aufgetreten, hätte man glauben können, in Bochum zu sein. Klar, dass es eine Zugabe geben musste. Und es gab noch eine Besonderheit: Mit Franziska Haid dirigierte bei einem Song eine Nachwuchsdirigentin den Chor.

Höhepunkte des Abends aber waren die Auftritte der Solisten. Hier zeigten sich einige außergewöhnliche Talente, die ihren Weg machen könnten, wie die Saxophonistin Laura Nagel, die die "Aria" von Eugene Bozza und "The Pink Panther" gefühl- und eindrucksvoll wiedergab. Begleitet wurde sie am Klavier von Karolin Theurer, die am vergangenen Sonntag glanzvoll als Organistin in St. Josef debütiert hatte.

Gemeinsam mit Sophie Hinderberger, Sophie Reisacher (beide Saxofon) und Vincent Eissing-Boyny (Fagott) glänzte Laura Nagel zudem im Quartett in "Le petit Negre" von Claude Debussy.

Gänsehaut-Feeling kam auf, als die "Haid-Sisters", wie Vincent Eissing-Boyny sie ankündigte, den Song "Die Rose" aus dem gleichnamigen Film darboten. Das Original "The Rose" wurde von Bette Miller gesungen. Franziska Haid, die von ihrer Schwester Lisa-Marie begleitet wurde, sang das Lied so einfühlsam, dass es den Juroren von DSDS die Sprache verschlagen hätte.

Den klassischen Part übernahm Katharina Dreher am Klavier. Beim "Spinnerlied" von Felix Mendelsohn und der "Sonate in D-Dur" von Joseph Haydn meisterte sie die schwierigen Passagen gekonnt und sorgte für einen ausgezeichneten Hörgenuss. Als großes Talent erwies sich auch Florian Brandt. Der Abiturient überzeugte an der Marimba, die zur Familie der Xylophone gehört, mit dem Stück "Furioso and Valse in D-Moll" von Earl Hatch derart souverän (und ohne Noten), dass man von einer schon professionellen Darbietung sprechen muss.

Und sollte der Beifall der Lohn der Künstler sein, dann wurden die jungen Künstler reichlich belohnt.

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