Oberroter erreichen wichtiges Etappenziel

Der Rohbau für das neue Feuerwehrmagazin und Bauhof steht. Auch das Dach ist drauf. So konnte jetzt Richtfest gefeiert werden.

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Auf der Baustelle von Feuerwehr und Bauhof wurde jetzt Richtfest gefeiert. Die Fertigstellung des derzeit größten Bauprojektes der Gemeinde Oberrot ist für Frühjahr 2019 geplant.  Foto: 

Gerade noch rechtzeitig vor Einbruch des Winters konnten die Rohbauarbeiten abgeschlossen werden. Damit liegt das Oberroter Großprojekt, Neubau und Umbau von Feuerwehr und Bauhof, im zeitlichen Rahmen. Läuft weiter alles nach Plan, dann könnte die Feuerwehr im Frühjahr die neuen und der Bauhof im Herbst die umgebauten Räume beziehen. Die Einweihung des Gesamtprojekts ist auf Frühjahr 2019 terminiert.

„Scherben bringen Glück und Segen, dem Haus, der Feuerwehr auf allen Wegen!“, rief Martin Ott im Kreis seiner Mitarbeiter vom Dach herunter, ehe sein Glas im Schnee zerschellte. Weil der Bau kein Dach vom Zimmermann, sondern ein Flachdach hat, vollzog der Bauunternehmer aus Bibersfeld die Zeremonie.

Er freue sich sehr darüber, zusammen mit der Feuerwehr und dem Gemeinderat das Richtfest feiern zu können, betonte Bürgermeister Daniel Bullinger. Das vollzählige Erscheinen der Gemeinderäte werte er als Verbundenheit mit der Feuerwehr und Wertschätzung des Projekts. Die Freude sei da, auch wenn sich die Kosten-Situation verschärft habe. Aktuellen Zahlen zufolge ist der Kostenansatz von drei Millionen Euro bislang um 4,5 Prozent überschritten. Er sei sich aber sicher, so Bullinger, dass alle beteiligten Firmen dazu beitragen, das Projekt möglichst wirtschaftlich abzuschließen. Er sehe das Geld gut investiert. Auch deshalb, weil die vorhandene Bausubstanz und die zentrale Wärmeversorgung genutzt und nicht zuletzt die Gemeinschaft von Bauhof und Feuerwehr gestärkt werde.

Er fände es gut, sagte Architekt Lorenz Kraft, dass beide Institutionen künftig gute Arbeitsbedingungen erhalten. Den bisher am Bau beteiligten Firmen, allen voran der Firma Rieger, dankte er für die gute Leistung und viel Sach- und Fachverstand. Bauen könne jeder, der etwas vom Bauen versteht, meinte er.

Ein Unikat entsteht

Man solle aber nicht vergessen, dass hier ein Unikat entsteht. Anschließend nahmen Kraft und sein Mitarbeiter Thilo Weimert die Interessenten mit auf einen Rundgang durch den Rohbau. Darunter waren auch die ehemaligen Oberroter Bürgermeister Günter Mayr und Werner Strack sowie Jürgen Mors, der in seiner Zeit als Kreisbrandmeister in erheblichem Umfang an der Realisierung des Projekts beteiligt war.

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