Michaela und Udo Staleker berichten über eine Reise durch die Türkei

Urlaub in der Türkei - das bedeutet in der Regel Sonne, Strand und Meer. Michaela und Udo Staleker zeigten in ihrem Vortrag im Häberlen meist unbekannte Facetten einer Reise durch das Land des Halbmonds.

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Sie ist keine Unbekannte in Gaildorf: Michaela Staleker ist Rektorin der Schloss-Realschule. Nun präsentierte sie sich von ihrer anderen Seite: Zusammen mit ihrem Ehemann Udo arbeitet sie seit vielen Jahren als freie Reiseautorin für einen Verlag in Euskirchen und produziert Text- und Fotoreportagen für das dort verlegte Motorrad-Reisemagazin "Tourenfahrer".

So führte eine ihrer Touren in die Türkei. Die Reise durch das Land des Halbmonds zeigte abseits touristischer Pfade viel Entdeckenswertes. In ihrer Multivision "Es liegt noch Schnee am Ararat" verknüpften die beiden Autoren und Abenteurer im Häberlen Bilder, Musik und Auszüge aus ihrem Reisetagebuch zu einem bunten, stimmungsvollen Kaleidoskop. Die Besucher wurden auf eine Tour über 6000 Kilometer in eine fremde Welt entführt. Und sie spürten beim Betrachten der faszinierenden Bilder, was die beiden Tourenfahrer immer wieder hervorhoben: die Gastfreundschaft der Türken, die ihnen an jedem Tag ihrer 21-tägigen Reise entgegengebracht wurde.

Bis zur Akropolis von Pergamon

Die Stalekers erlebten aber auch lustige Geschichten. Kurz vor Hadim: Am Straßenrand sitzt eine Gruppe Frauen mit Kopftuch, und als Michaela Staleker fragte, ob sie Bilder machen dürfe, tönte es ihr in waschechtem Wienerisch entgegen: "Servus, kommt"s ihr aus Deutschland?" Es waren Österreich-Türkinnen, die zu einer Hochzeitsfeier eingeladen waren und nun mit ihren Verwandten aus Konya feiern wollten.

Ein hilfsbereiter Motorradpolizist fragte halb enttäuscht, halb empört: "Warum du nicht BMW?" und zeigte stolz auf seine Maschine. Anschließend handelte er am Campingplatz die Miete auf 15 türkische Lira - das entspricht acht Euro - herunter: "On be basta!"

Die Reise von Michaela und Udo Staleker führte unter anderem zur antiken Akropolis von Pergamon und ins Tal des Kücük Çay; auf den Bildern zu sehen ist die milde Abendsonne, die Kappadokien vergoldet und die Sinne verzaubert, die Zwiebelernte kurz vor Güney, das über 3700 Meter hohe Ala-Da lar-Gebirge - auch Allahs Rosengarten genannt -, die Sinterterrassen von Pamukkale oder der biblische Berg Ararat selbst.

Die Besucher verfolgten den Vortrag gespannt, gebannt und bewundernd zugleich und sparten nicht mit Beifall. Im Herbst folgt der nächste Vortrag, der in noch entlegenere Gebiete führen wird.

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