Manfred Theisen liest im Rahmen der Frederick-Woche

So richtig gruselig-spannend kann eine Vorlesestunde mit einem echten Schriftsteller sein. Im Rahmen der diesjährigen Frederick-Woche war Manfred Theisen in der Fichtenberger Schule zu Gast.

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Im Rahmen der Frederick-Woche hatte die Fichtenberger Schule den Kölner Schriftsteller Manfred Theisen eingeladen. Er nahm seine Zuhörer mit ins Monsterland.  Foto: 

Ben, Ron und Noah amüsieren sich köstlich über den Satz "Zombie, lass dein Auge fliegen". Manfred Theisen hatte den Viertklässlern vorab schon mal das Buch "Monsterland - Ein Geist auf der Flucht" in die Hand gedrückt. Toll illustriert mit vielen Bildern gehört es zur Monsterland-Serie des Kölner Autors. Er hat selbst vier Kinder und versteht sich deshalb prächtig mit dem jungen Volk, das sich mit großer Begeisterung an der an- und aufregenden Lesestunde beteiligt. Zuerst sind die Grundschulklassen an der Reihe, die mit ihren Lehrern die Stuhlreihen im Musikzimmer füllen. Man habe sich endlich einmal den Wunsch erfüllt, sagt Schulleiter Richard Hänle, einen richtigen Schriftsteller einzuladen.

Die Geschichte vom Monsterland, das eigentlich ein Freizeitpark ist, ist ein fein gesponnenes Werk für junge Leser. Finn, ein kleiner Rittergeist, erwacht in einer Kiste. Was er nicht weiß: Er soll als Geschenk für Fanni dienen. Sie ist die Tochter des berühmten Geisterjägers Mark van Helsing und wünscht sich schon lange einen Freund. Finn aber will das nicht und kann durch einen Geheimgang fliehen.

Reise ins Monsterland

Die Suche nach ihm beginnt und damit ergeben sich die tollsten Abenteuer. Mister Mumie, Wölfie, Graf Dracula oder auch Professor Frankenstein erscheinen auf der Bildfläche, sprich im großen Bilderbuch. Das hat der Gast extra mitgebracht, damit man auch in der hintersten Reihe die kopierten und vergrößerten Illustrationen des Buches gut sehen kann. Um die Spannung hochzuhalten, unternimmt Manfred Theisen immer wieder kleine Ausflüge ins wahre Leben. Da ist die Rede von Tripsdrill, der Friedhofsinsel in Venedig oder vom Opa und der Uroma, die drüben auf dem Fichtenberger Friedhof liegen. Viele Hände gehen nach oben, denn die Schüler wollen mitreden und selbst kleine Geschichten erzählen.

Als schließlich ein Fisch das Auge vom Oberzombie frisst, ist die Stimmung auf dem Höhepunkt. Die toppt dann nur noch der Dracula-Rock, den die Klassen einstudiert haben, und der selbst den Schriftsteller vom Hocker reißt. "Super, dankeschön", meldet sich dieser zu Wort, ehe er sich setzt, um Autogrammkarten zu unterschreiben.

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