Limpurger Land im neuen Online-Portal "leo bw" gut vertreten

Ein Knüller zum 60-jährigen Bestehen Baden-Württembergs ist das neue landeskundliche Online-Informationssystem "leo bw" - eine wahre Fundgrube auch über und für das Limpurger Land.

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Kleiner Ausschnitt aus einer Limpurger Landkarte des Jahres 1773 - hochauflösend im Internet zu finden.

Ein altes Foto zeigt Gaildorf aus der Vogelperspektive, vor mehr als 50 Jahren aufgenommen. Auffallend, wie sich das Zentrum des Limpurger Landes inzwischen verändert hat. Weitere Bilddokumente, auch neueren Datums, lassen sich mit wenigen Mausklicks abrufen - nämlich im neuen landeskundlichen Informationssystem "leo bw", das vor wenigen Tagen zum 60-jährigen Bestehen des Bundeslandes Baden-Württemberg für die Öffentlichkeit im Internet freigeschaltet wurde.

Hunderte von Momentaufnahmen aus Gaildorfs Vergangenheit und Gegenwart lassen sich finden - dazu hochinteressantes Kartenmaterial: Geradezu spannend wird etwa die Zeitreise mittels einer "handgemachten" Kartenskizze des Limpurger Landes aus dem Jahr 1773. Diese wertvolle Archivalie, hochauflösend digitalisiert, verrät vieles über längst vergangene Zeiten. Das Auge entdeckt etwa den längst verschwundenen Ort Wolkenstein bei Altschmiedelfeld oder den damals nicht bewaldeten Kirgel.

Wer sich intensiver mit Heimatforschung befasst, findet in diesem Internetportal, das zahlreiche Online-Archive vernetzt, erstmals Quellenhinweise zur Geschichte sämtlicher Gemeinden des Limpurger Landes, dazu im Volltext alle bekannten Texte aus dem Württembergischen Urkundenbuch, etwa Hinweise auf das im 13. Jahrhundert spurlos verschwundene Geschlecht der Schmiedelfelder.

Aber auch Familienforscher kommen beim Surfen voll auf ihre Kosten. Mehr als 300 000 Auswandererdaten sind auf unkomplizierte Weise zu durchforsten - mit Namens- und Ortsfiltern zum Beispiel. So ergibt sich mit wenigen Klicks eine Liste mit Namen von Menschen, die vor mehr als 100 Jahren etwa von Gschwend nach Amerika ausgewandert sind.

Dieses neue Angebot ist ein Beitrag des Landes "zur kulturellen Bildung und zur Informationsgesellschaft". Denn "leo bw" wende sich an alle Bürgerinnen und Bürger, die sich für das Land interessieren. "Wissenschaftlich Forschende erhalten einen vernetzten Zugang zu landeskundlichen Angeboten". Auch für den Schulunterricht biete "leo bw" eine breite Palette von Materialien, einen freien Zugang zu hochwertigen Informationen, multimedialen Inhalten, Quellen und Literatur aus und über Baden-Württemberg, heißt es in der Ankündigung. Stimmt!

Info www.leo-bw.de

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