Letzter Schliff am Dorfbrunnen

Noch schwappt das Wasser über den Brunnenrand, noch wächst mehr Unkraut als Gras auf den Baumscheiben, aber bis zur Einweihung soll der Dorfplatz Eutendorf tipptopp dastehen, sagt der Ortsvorsteher.

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  • Der Ortschaftsrat Eutendorf inspizierte den Dorfplatz und den Brunnen vor seiner Sitzung am Montag. Vor Ort erläuterte Ortsvorsteher Jürgen Jäckel, was im Einzelnen noch nachgebessert werden soll. Fotos: Cornelia Kaufhold 1/2
    Der Ortschaftsrat Eutendorf inspizierte den Dorfplatz und den Brunnen vor seiner Sitzung am Montag. Vor Ort erläuterte Ortsvorsteher Jürgen Jäckel, was im Einzelnen noch nachgebessert werden soll. Fotos: Cornelia Kaufhold
  • Ein Rohr in der Brunnenschale leitet das Wasser direkt in den Schacht. 2/2
    Ein Rohr in der Brunnenschale leitet das Wasser direkt in den Schacht.
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Steinmetzmeister Kurt Sipple persönlich hat den Dorfbrunnen geputzt und ein Loch in die untere Brunnenschale gebohrt. Dort wird ein Rohr eingesetzt, das das Wasser direkt in den Schacht ableitet. Vergeblich hatte Sipple den Abfluss mehrmals behutsam vertieft. Das Wasser schwappte dennoch über und setzte das Pflaster unter Wasser. Der Wasserdruck ist, weil niederschlagsbedingt, schwer kontrollierbar. Mit der direkten Ableitung hofft Sipple das leidige Problem in den Griff zu kriegen. Dann wird er den Brunnen noch mal einlassen, um ihn vor raschem Algenbefall zu schützen. Ungeklärt ist, wer sich in Eutendorf künftig als Brunnenputzer betätigen will. Den Billmerbrunnen hält die ehemalige Mesnerin Rose Noller seit Jahr und Tag klammheimlich sauber.

Bauunternehmer Eichele muss die Unebenheit in der Pflasterung beseitigen und die Steine um wenige Zentimeter anheben, erklärte Ortsvorsteher Jürgen Jäckel beim Vor-Ort-Termin des Ortschaftsrates am Montagabend. Die Brunnen-leuchten funktionieren alle. Eine Dichtung ging kaputt, weil die Lampe unter Wasser stand. Sie wurde bereits ausgetauscht - auf Gewährleistung, betonte Jürgen Jäckel. Auch der Gärtner wird noch zu tun haben. Ein Teil der Pflanzungen ist erfroren, ein anderer Teil zusammengefahren. Die im Herbst gepflanzten Bäume haben die Frostperiode angeblich überlebt. Sie sollen noch zurückgeschnitten werden. Diese Arbeiten laufen ebenfalls auf Gewährleistung. Der Gärtner wird die Anlage weiterhin pflegen.

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