Lernerfolge unterm Watzmann

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Die Gruppe auf der Stubenalm. Die Sennerin berichtete den jungen Flüchtlingen über das Leben auf der Alm.  Foto: 

Unter Leitung von Hans A. Graef und Marta Cano sind die Elf- bis 20-Jährigen viel gewandert, haben gespielt und das Museum „Haus der Berge“ besichtigt. Abends haben sie in ihrer Unterkunft, dem Landschulheim Schapbachhof bei Berchtesgaden, gelernt und über den Tag gesprochen. Diese Studienreise wurde möglich, weil der Freundeskreis, die katholische Gemeinde Christus König, die Haller Serviceclubs sowie das Stadtjugendamt diese Aktion unterstützten, die den Schülern ein besonderes Erfahrungs- und Lernfeld bot.

Fahrt über den Königssee

Schon der erste Tag mit der eindrucksvollen Fahrt über den Königssee bei strahlendem Sonnenschein, dem Baden im kühlen Wasser und der Besichtigung der Kirche St. Bartholomä sorgte für Freude und Staunen. Am nächsten „Badetag“ erkletterten acht der älteren Jungs einen Berg mit Wasserfall, während die jüngeren sich im Freibad Königssee tummelten. Das abendliche Grillen war jedes Mal ein Gemeinschaftserlebnis, zumal am Freitag Hadi mit der ganzen Gruppe seinen 14. Geburtstag feierte. Das Singen mit deutschen Volksliedern und englischen Folksongs gehörte zum Kulturprogramm wie die eigenen Lieder von Murtaza, die er in Farsi vortrug.

Ein Regentag führte die Gruppe in das moderne Alpen-Museum, das mit interaktiven Informationen und Szenen die Tiere, Pflanzen und Menschen des Gebirges präsentiert. Ein weiterer Höhepunkt war am letzten Tag die längere Wanderung auf die Stubenalm zu Füßen des Watzmanns, die für die fünf jüngeren Teilnehmer eine echte Herausforderung darstellte. Sie lernten dabei, wie wichtig die Selbstüberwindung ist. Die Sennerin sprach über das Leben auf einem Bergbauernhof, erklärte die Käseherstellung und servierte jedem ein Glas mit frischer Milch. Fünf der Älteren reichte der schöne Blick ins Tal noch nicht und sie wanderten eine weitere Stunde Watzmann hinauf  zur nächsten Alm.

Zahllose Fotos bestaunt

Am Abschlussabend konnte jeder Mitreisende seine Eindrücke und Lernerfolge mit der Gruppe besprechen, die Erfahrungen wurden ausgetauscht, die ersten der zahllosen Fotos bestaunt. Die Gruppenleiter waren zufrieden mit dem Interesse, dem Verhalten und Engagement der Jugendlichen.

Dass die Mitarbeiter des Schapbachhofs in kollegialer und charmanter Weise das Ihrige dazu beitrugen, dass die Gruppenreise so erfolgreich verlief, sollte nicht vergessen werden.

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