Lebendiger Ort der Begegnung

Die Bücherei in Gschwend ist mehr als ein Raum mit Regalen, Büchern, Spielen und digitalen Medien. Seit 25 Jahren ist sie ein lebendiger Ort der Begegnung. Und das wurde einen Tag lang groß gefeiert.

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Uwe Heunisch, der Vorsitzende des Gschwender Vereins "Sport und Kultur", überreicht einen Scheck über 500 Euro an Bürgermeisterin Rosalinde Kottmann sowie Margarita Pfisterer und Christel Hofmann vom Bibliotheken-Team.  Foto: 

Vor 25 Jahren ist aus der ehemaligen Schulbücherei eine öffentliche Bücherei geworden. Doris Schumacher war eine der ersten Personen, die sich mit großem Engagement dafür eingesetzt hatten. Waren es ursprünglich Schüler, die hier ihre Lesefähigkeit verbessert oder Referate erarbeitet haben, so zeigt sich heute ein ganz anderes Bild.

Über 6000 Medien aller Art, die im letzten Jahr rund 12.000 Mal ausgeliehen wurden, füllen die Regale. Die Bücherei sei nicht nur Anlaufstelle für Leseratten aller Altersklassen, so war im humorvollen Statement von Christel Hofmann zu hören, sondern auch Spielplatz, Aufwärmstation bei Kälte und Schnee und ein ebenso beliebter Ort bei hochsommerlichen Temperaturen. Jürgen Patzelt, ehemals Lehrer an der Heinrich-Prescher-Schule und ebenfalls Mitstreiter, warf einen Blick auf Historie und Entwicklung und endete mit dem bezeichnenden Satz: "Aus dem Märchen ist Wirklichkeit geworden." Die kommunale Unterstützung leiste man gerne, betonte Bürgermeisterin Rosalinde Kottmann.

Gschwender feiern einen Tag lang das 25-jährige Bestehen ihrer Bücherei

Heute füllen neben Koch- und Sachbüchern Werke von Astrid Lindgren über Sarah Lark bis Michael Chrichton oder Günter Grass die Regale. Ferienrätsel, Geschichten-Nachmittag oder Bücherflohmarkt sind ergänzende Aktionen. Wie beliebt die Bücherei ist, zeigte die große Zahl an Besuchern, die sich zum Festakt eingefunden hatten: Kinder, Eltern, Schulleiterinnen, Lehrer, Gemeinderäte, die Pfarrer Ehring und Baumann oder auch Autorin Sylvia Bäßler. Uwe Heunisch sprach sicherlich für alle, als er sagte: "Hier wird man herzlich empfangen, gut beraten, es ist einfach schön, hier zu sein." Der Vorsitzende des Gschwender Vereins "Sport und Kultur" hatte außerdem einen Scheck über sage und schreibe 500 Euro dabei. Rosalinde Kottmann, Christel Hofmann und Margarita Pfisterer nahmen ihn freudestrahlend und mit großer Dankbarkeit an. Ebenso erfüllte alle Anwesenden mit Freude, dass Margarita Pfisterer nach langer Krankheit wieder mit an Bord ist. Sirka Epple hatte sie während dieser Zeit vertreten.

Bereits morgens um 11 Uhr begann der Jubiläumstag. Grundschüler aus Gschwend und Frickenhofen durften gleich bei der Eröffnung mitwirken. Nicht zu übersehen waren die Stellwände im Foyer mit den kunterbunten Bildern der Frickenhofener. Alle Interessenten waren eingeladen, die Räume mit der neuen Theke und den Bestand an Medien zu erkunden. Dazu gab es Kaffee und Kuchen. Hatten die Gschwender Viertklässler bereits den Festakt musikalisch begleitet, so hatten sie anschließend in der Mehrzweckhalle einen weiteren Auftritt. "Der Regenbogenfisch" hieß das Musical, das sie zusammen mit den Zweitklässlern auf die Bühne brachten. Eine ebenso fröhliche wie lehrreiche Geschichte, die vom Teilen und Geben und der Freude darüber handelt. Ein Stehempfang im Foyer beschloss den ereignisreichen Tag.

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