Konrad Mandls innovative Ferienprogramm-Idee macht Schule

Ein Mann, dem ungezählte Kinder erlebnis- wie lehrreiche und spannende Ferientage verdanken: Konrad "Konni" Mandl aus Fichtenberg schuf 1987 eines der ersten auf ehrenamtlicher Basis organisierten Ferienprogramme im Land.

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  • Mit pädagogischem Feingefühl am Werk: Konrad Mandl, geistiger Vater vieler Ferienprogramme im Land, beim Platzieren von Nistkästen. 1/2
    Mit pädagogischem Feingefühl am Werk: Konrad Mandl, geistiger Vater vieler Ferienprogramme im Land, beim Platzieren von Nistkästen. Foto: 
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    Der Medienpreis 2013. Foto: 
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Schnell fand er Nachahmer. Vertreter von Vereinen aus allen Teilen der Region klopften bei ihm an, um mehr über das Geheimnis des Erfolges zu erfahren.

Konrad Mandl hatte ein Konzept entwickelt und gemeinsam mit Vereinskameraden und anderen Vereinen nach pädagogischen Leitlinien in die Tat umgesetzt: "Spiel und Spaß am Ort - Ferien für Daheimgebliebene", lautete das Premieren-Motto. Das Ganze entwickelte sich rasch zum viel beachteten Renner. Denn damals gab es in ganz Baden-Württemberg nicht einmal ein halbes Dutzend Kommunen, die ein "echtes" Ferienprogramm dieses Formats anbieten konnten. Eine Teilnehmerzahl pro Veranstaltung zwischen 40 und 80 ist üblich, an Spitzentagen melden sich bis zu 100 Kinder. Tendenz: Steigend! Etwa 500 kreative Programmpunkte wussten in den vergangenen 26 Jahren Tausende von Jungen und Mädchen zu begeistern.

Dabei sind es nicht die spektakulären Events, die Konrad Mandl und sein Team den jungen Leuten bieten - kostenlos, da über Spenden finanziert und von der heimischen Geschäftswelt gefördert. Die Macher um den erfahrenen Jugendsport-Mitarbeiter verstehen es mit pädagogischem Feingefühl, auch alte Spieletraditionen wieder aufleben zu lassen und dabei - kein Angebot ohne Lerneffekt! - das soziale Bewusstsein der Kinder zu stärken.

Die Resonanz ist ungebrochen groß, sodass es inzwischen auch ein Osterferienprogramm gibt - zum Wohl der Allgemeinheit: Es werden Bäume gepflanzt, Biotope gepflegt, Ruhebänke repariert.

Konrad Mandl, Jahrgang 1945, hat die Jugendleiter-Lizenz der Württembergischen Sportjugend in der Tasche. Er war Jugendleiter der heimischen Sportkameradschaft, Vize-Vorsitzender der Sportjugend-Fachausschüsse in Württemberg, er entwickelte Konzepte zur internationalen Jugendarbeit, engagierte sich im Jugendhilfeausschuss des Kreises, als Fußballschieds- und -linienrichter, als Schöffe und Sportrichter, Agenda-Gestalter und im Stiftungsbeirat der Bürgerstiftung . . .

Für Konrad Mandl, den Fernmeldetechniker im Unruhestand, hat sich das Ferienprogramm längst zum Ganzjahres-Job entwickelt. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit sammelt er neue Anregungen für künftige spannende Aktionen.

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