Kochertäler im Remstal

Zu einer inspirierenden wie interessanten Wanderung fuhr ein übersichtliches Grüppchen Gaildorfer Albvereinler mit Zug und S-Bahn zur Wanderung im Naturschutzgebiet Unteres Remstal.

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  • Die Gaildorfer Wanderer bei der Sohlrampe am Hegnacher Wehr. Fotos: Burkhardt 1/2
    Die Gaildorfer Wanderer bei der Sohlrampe am Hegnacher Wehr. Fotos: Burkhardt
  • Von der Natur zurückerobert: ein alter ausgedienter Kahn am Flussufer. 2/2
    Von der Natur zurückerobert: ein alter ausgedienter Kahn am Flussufer.
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Auf dem mündungsnahen 15 Kilometer langen Abschnitt des in den letzten Jahren vom Albverein neu konzipierten "Remswanderwegs", bei dem vorhandene Albvereinswege vom Ursprung der Rems bei Essingen bis zur Mündung in den Neckar auf 100 Kilometern als einheitlich beschilderter Themenweg ausgestaltet wurden, war der Gaildorfer Albverein unterwegs. Hier ließ es sich bei strahlendem Sonnenschein naturnah, fast ausschließlich direkt am Wasser, genüsslich wandern.

Dass sich die Wanderführer Hilde und Horst Koschella - als ehemalige Lehrer gewohnt, Wissen weiterzugeben - gut auf die Wanderung vorbereitet hatten, zeigte sich schon beim ersten Halt an der Sohlrampe am Hegnacher Wehr. Als Ausgleichsmaßnahme für eine Siedlung und wegen des nachlassenden Fischbestands wurde hier das Wehr durchbrochen und die Fluss-Sohle zur überdimensionalen Fischtreppe umgestaltet. Zurzeit ist es vor allem für zahlreiche Hundebesitzer offensichtlich ein Eldorado als Freibad für ihre Vierbeiner.

Im als Gehölzsaum noch vorhandenen schattigen Auenwald mit bewusst liegen gelassenem Totholz gelangte man fast "nahtlos" zur belebten Einkehr unweit der S-Bahn-Haltestelle Remseck. Die weitläufige Anlage am Wasser mit Blick zur Neckarschifffahrt hält für jeden Geschmack ein Eckchen bereit.

Ein paar Häuser weiter gelangte man wieder in das Naturschutzgebiet, wo im alten aufgelassenen Muschelkalksteinbruch Wanderfalken, Kolkraben und Dohlen um die besten Brutplätze konkurrieren und neben dem ständig hörbaren Vogelzwitschern angesichts des Flugs eines Wanderfalken deutlich wird, dass man sich hier auch im EU-Vogelschutzgebiet befindet. Viele der schützenswerten Vögel auf der Schautafel kennt man von vogelkundlichen Touren um Gaildorf, das man vom Ausgangspunkt beim Bahnhof in Neustadt-Hohenacker wieder ansteuerte.

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