Klein, fein und rührig

Der Frühling ist da, die neue Gartensaison hat begonnen. Ordnungsgemäß schloss der Obst- und Gartenbauverein Gaildorf das alte Jahr ab. Mit erfreulich guten Zahlen und einem Kalten Büfett.

|

"Essen und Trinken ist heute frei. Wir haben gut gewirtschaftet." Die knappen Sätze von Vereinschef Wilhelm Möller umrissen den Stand der Dinge. Die wirtschaftliche Basis des Obst- und Gartenbauvereins Gaildorf ist das Erntefest im September. Es sorgte auch 2013 dafür, dass das Vereinsvermögen wuchs. Weitere Aktivitäten dienten der Geselligkeit und dem Zusammenhalt und stehen auch in diesem Jahr wieder auf dem Programm: Besenausfahrt, Maiwanderung am 4. Mai, Jahresausflug zur Landesgartenschau in Gmünd am 13. Juli und der Familienabend am 29. November im "Grünen Baum" in Münster. Auch für öffentliche Belange setzt sich der Verein ein. Alljährlich wird der Blumenschmuck auf der Gaildorfer Schlossmauer gehegt und gepflegt. Bürgermeister Ulrich Bartenbach, der die Mitgliederversammlung des OGV erstmals besuchte, zeigte sich denn auch sehr angetan von dem kleinen, aber rührigen Verein.

Schriftführerin Anne Dorner trug den Jahresbericht und Vizechefin Edith Köhnlechner für Karl-Heinz Stooß den Kassenbericht vor. Wolfgang Kuhn und Ludwig Schmid hatten alles ordentlich vorgefunden. In Windeseile waren die Regularien abgehakt und die Neuwahlen ebenso. Der komplette Vorstand hatte im Vorfeld signalisiert, auch für die kommenden drei Jahre wieder zur Verfügung zu stehen. Neben den bereits genannten Amtsinhabern sind das die Ausschussmitglieder Clementine Zügel, Dieter Schüler, Siegfried Scherer, Gertrud Eichele und Gisela Göhring.

Einen weiteren Beweis für das lebendige Vereinsleben lieferte die Bilder-Präsentation. Der Ausflug ins Altmühltal und zum Schloss Dennenlohe sorgte noch im Nachhinein für Heiterkeit. Ebenso die "Zeitreise durch das Vereinsleben" mit Bildern aus den 80er Jahren aus dem Fundus der Familie Köhnlechner.

"Leidenschaft für Obst & Garten leben!" lautet das Motto der Kleingärtner im Land. Daraus ist die Kurzform "Logl" abgeleitet. Kreisverbandsvorsitzender Rolf Krautter verlieh langjährigen Mitgliedern eine Urkunde und als Ehrenzeichen ein Logl-Bäumchen. Das bronzene für zehn Jahre bekamen Wolfgang Kuhn und Erich Steeg, das silberne für 25 Jahre Friedrich Weber, Edith Köhnlechner, Friedrich Götz, Gertrud Eichele, Karl-Heinz Hieber und Elfriede Kühl.

Für Funktionäre gibts kein Bäumchen, sondern ein Logl-Äpfelchen. Wilhelm Möller strahlte über das ganze Gesicht, als Krautter ihm eines ans Hemd heftete. Er hat es sich aber auch redlich verdient: Möller treibt nicht nur den Ortsverband voran, sondern ist auch Krautters Stellvertreter.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Bahnhof nach wie vor unbewohnt

Das für Flüchtlinge reservierte Gebäude in Fichtenberg steht nach wie vor leer. Nun wurde die Sanierung abgerechnet. weiter lesen