Keine Hunde auf der Landesgartenschau 2014 in Gmünd

In Gmünd haben sich die verschiedenen Interessengruppen geeinigt. Im eingezäunten Bereich der Landesgartenschau 2014 soll es, mit Ausnahme von Blinden- und Begleithunden, keine Vierbeiner geben.

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    Auch wenn Hunde nicht in den eingezäunten Bereich der Landesgartenschau dürfen, soll für sie beim Landschaftspark eine Betreuungsstelle eingerichtet werden.
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    Gmünds OB Richard Arnold
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Auf Einladung von Gmünds Oberbürgermeister Richard Arnold, der selbst Hundebesitzer ist, haben sich Interessierte und Vertreter verschiedener Tierschutzorganisationen zum Thema "Landesgartenschau und Hunde" im Rathaus zu einem Meinungsaustausch getroffen. Als Ergebnis der etwa zweistündigen Unterredung kam die Gruppe nach sorgfältiger Abwägung von Für und Wider einstimmig zum Konsens: Im eingezäunten Gelände der Landesgartenschau Schwäbisch Gmünd 2014 wird es demnach keine Erlaubnis für Hunde geben; es gibt aber eine Ausnahme für Blinden- oder Begleithunde. Auch für die Mitnahme von Hunden in den elektromobilen Transportmitteln zwischen der Innenstadt und dem Landschaftspark Wetzgau soll es keine Erlaubnis geben. Für Hunde, die trotzdem mitgebracht werden, soll hilfsweise eine Anlaufstelle beim Landschaftspark Wetzgau eingerichtet werden, die sich um die Betreuung der Hunde während des Aufenthalts derer Besitzer im eingezäunten Gelände kümmern wird. Die Organisation und Ausgestaltung der Anlaufstelle soll durch die Landesgartenschau Schwäbisch Gmünd 2014 GmbH in Abstimmung und Zusammenarbeit mit entsprechenden Institutionen vorbereitet werden. Es wird außerdem eine spezielle Veröffentlichung beispielsweise in Form einer Karte für Hundehalter erstellt, die entsprechende attraktive Wege für Hunde und Hundehalter ausweist.

Da das Thema Hunde nicht nur die Landesgartenschau betrifft und hier eine tiefergehende Diskussion und Sensibilisierung der Allgemeinheit notwendig ist, wird im Oktober oder November ein Arbeitskreis zum Thema Hunde und Stadt einberufen. Hierzu eingeladen werden die Teilnehmer des Gesprächs "Hunde und Landesgartenschau" ebenso wie Vertreter des Arbeitskreises "Sichere Stadt", das Ordnungsamt und die Presse.

Oberbürgermeister Richard Arnold war sehr angetan von dem zielführenden Austausch und freut sich, wenn der neue Arbeitskreis im zweiten Halbjahr 2013 seine Arbeit aufnehmen kann.

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